Die Debatte über Altersbeschränkungen gewinnt international an Dynamik. Weltweit diskutieren rund 40 Länder über solche Massnahmen. Dabei gerät aus dem Blick, was Kinder dort tatsächlich gefährdet: die Art, wie Online-Plattformen gestaltet sind.

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In der Debatte um den Jugendschutz in sozialen Netzwerken liegt der Fokus zu stark auf der Frage des Zugangs. Altersbeschränkungen wirken wie eine naheliegende Lösung und versprechen klare Regeln für Eltern. Doch der Ansatz ist zu einseitig. Im Zentrum steht, wer soziale Netzwerke nutzen darf, während die eigentlichen Risiken durch die Bauweise der Plattformen ausgeblendet werden.