Maxim Leos Roman «Einatmen. Ausatmen.» ist sprachlich lax und findet keine Haltung gegenüber dem diagnostischen Furor unserer Zeit.

Zusammenfassung

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Eine Managerin mit Empathie-Defizit, ein Psycho-Coach in Finanznot, ein Hausmeister mit Sex-Appeal und akademischem Background: Das ist das Personal dieser Prosaromanze. Dazu ein bisschen Wokeness-, aber auch Kapitalismuskritik, die sprachliche Glätte des Ratgebermagazins und die dramaturgische Straffheit eines Netflix-Drehbuchs: Fertig ist das Romanszenario im Zeichen des Zeitgeists.