Seit 186 Jahren wird in den Escherhäusern gelebt, geliebt, gestritten. In dieser Zeit zogen Gas und Strom ein, Richard Wagner und Johanna Spyri, Taglöhner und Yogalehrerinnen.

Zusammenfassung

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Angélique El Morabit hat schon in vielen Wohnungen gelebt, aber noch in keiner mit so vielen Türen. Vom grosszügigen Entrée führen nicht weniger als acht Durchgänge in die Zimmer, die wiederum untereinander verbunden sind. Durch eine Tür dieses Labyrinths gelangt man ins Wohnzimmer, einen geschmackvoll eingerichteten Raum mit Tafelparkett, rotem Ligne-Roset-Sofa und einem mannshohen Gummibaum, den sie in Paris am Strassenrand gefunden hat. «Da war er aber noch kleiner», sagt El Morabit. Ihr Talent bei der Betreuung der Topfvegetation ist offensichtlich. In der Ecke vor dem Bücherregal reckt sich noch ein ausladender Kaktus gegen den Stuck an der überhohen Decke.