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Den deutschen Maler und die amerikanische Galeristin prägte eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung: Marian Goodman setzte Gerhard Richter auf dem US-Markt erst durch. Nach ihrem Tod werden nun acht Werke in New York versteigert. Eines ist rekordverdächtig.
In den 1980er- und 1990er-Jahren galt Marian Goodman als die wichtigste Galeristin von New York. Sie prägte als einflussreiche Unternehmerin auch eine Generation von Frauen, die sich im Patriarchat des Kunsthandels durchsetzen konnte. Zu Goodmans Erfolg trugen natürlich auch Männer maßgeblich bei, vor allem als Künstler. Einer von ihnen war in Deutschland bereits ein etablierter Starmaler, in den USA aber noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt: Gerhard Richter. 1985 nahm ihn die Marian Goodman Gallery in ihr Programm auf.
Gerhard Richter befand sich damals in einer überaus produktiven Phase, in der die Abstraktion in seinem Werk die Gegenständlichkeit zunehmend zu dominieren begann. Mit Rakel oder Spachtel aufgetragene Farbe verdichtet sich auf seinen Bildern zu zufällig anmutenden Farbverläufen. Richter wandte diese Technik nicht nur auf teilweise großformatigen Leinwänden an, sondern auch auf Übermalungen, etwa von Fotografien.







