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Zu den „Wunderwaffen“, mit denen die NS-Führung ab 1943 der Übermacht der Alliierten trotzen wollte, gehörte der Panzerkampfwagen VIII „Maus“. Mit dem 188 Tonnen schweren Ungetüm verfolgten Hitlers Paladine nur bedingt ein militärisches Ziel.
Um der immer drückender werdenden materiellen Überlegenheit der Alliierten ab 1943 etwas entgegenzustellen, setzte die NS-Führung auf Innovation und Qualität. Deutsche Ingenieurskunst werde leisten, was den Soldaten an der Front des Zweiten Weltkriegs kaum mehr gelang, oder, wie es Rüstungsminister Albert Speer im Juni 1943 in einer Rede im Berliner Sportpalast formulierte: Die größere Zahl feindlicher Waffen solle durch „bessere Qualität nicht nur ausgeglichen, sondern besiegt werden.“
Ein Ergebnis dieser Vision war der Panzerkampfwagen VIII, der das Gegenteil von dem war, was sein Beiname signalisierte: „Maus“, auch „Mäuschen“ genannt, wurde mit 188 Tonnen der schwerste Panzer des Zweiten Weltkriegs – und eine der wenigen letzten utopischen „Wunderwaffen“ des Dritten Reiches, von denen tatsächlich einige Exemplare die Werkshallen verließen. Die Sonderausstellung „Wunderwaffen. Propaganda und Kriegstechnik im Nationalsozialismus“, die bis zum 9. März 2027 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden zu sehen ist, zeichnet die Karriere dieses Monstrums nach.







