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Polyplus-Übernahme: Hat sich Sartorius um Kopf und Kragen investiert? Der Pharma- und Laborzulieferer hat Milliarden investiert – unter anderem in eine kleine Biotechfirma. Die Erträge aber sind bislang überschaubar. Kommt der Durchbruch noch?
Melanie Bergermann, Jürgen Salz 14.05.2026 - 04:06 Uhr Quelle: WirtschaftsWoche Artikel anhörenSartorius hat viel Geld in Investitionen gesteckt, doch Ergebnisse lassen auf sich warten. Foto: dpaGöttingen. Am 29. März 2023 um 8:50 Uhr wendet sich der Vorstand des Pharma- und Laborzulieferers Sartorius mit einer wichtigen Neuigkeit an die Öffentlichkeit: Er übernimmt den französischen Biotechspezialisten Polyplus – für satte 2,4 Milliarden Euro. Es ist die teuerste Akquisition, die Sartorius in jüngster Zeit getätigt hat. Der Konzern nahm hohe Schulden dafür auf.Der Vorstand meint, dass sich das lohnt. „Die innovativen Lösungen von Polyplus sind hoch komplementär zu unserem Portfolio“, erklärt Sartorius-Vorstand René Fáber damals. Gemeinsam sei man hervorragend positioniert, um bei Zell- und Gentherapien „eine wichtige Rolle zu spielen“.Das Gros der Aktienanalysten äußert sich im Kern positiv. Falko Friedrichs von der Deutschen Bank etwa schreibt, dass Polyplus „die attraktiven langfristigen Wachstumsaussichten von Sartorius ergänzen“ werde und Polyplus noch deutlicher wachsen sollte als der Markt für Zell- und Gentherapien, der auf jährliche Wachstumsraten von 20 bis 30 Prozent käme. Der Kaufpreis aber sei schon recht hoch, schreibt Friedrichs. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







