Das Ranking der 500 reichsten Deutschen erscheint in diesem Jahr zum 25. Mal – und es gibt Namen, die stehen von Anfang an auf der Liste. Dazu gehört auch Klaus-Michael Kühne (88), König der Logistikbranche.

Kaum ein Zweiter kennt sich mit Lastern, Paletten, Schiffen und Containern so gut aus wie der Unternehmer aus Hamburg, der mit dem Logistikriesen Kühne + Nagel zum Milliardär wurde. Seit Jahren lebt Kühne, der auch große Aktienpakete von Hapag-Lloyd und der Lufthansa hält, in der Schweiz. In seiner Heimatstadt jedoch fördert er weiterhin, was er sonst noch alles spannend findet: Kühne hat die Elbphilharmonie unterstützt, ein Luxushotel gebaut („The Fontenay“) und beim Hamburger SV nachgeschossen. Jetzt will er der Hansestadt ein Opernhaus stiften.

Klaus-Michael Kühne ist keiner von den leisen Milliardären, wie Michael Machatschke, Reporter des manager magazins, einordnen kann. Er begleitet Kühnes Karriere seit vielen Jahren. „Kühne ist ein sperriger Typ, der gern auch mal aneckt“, weiß Machatschke, „aber man darf ihn deshalb nicht als Wüterich abtun“.

Im Podcast „Das Thema – SPEZIAL“ spricht Machatschke mit Simone Salden, stellvertretender Chefredakteurin des manager magazins, darüber, warum der so gewitzte Geschäftsmann auf den Immobilienjongleur René Benko (48) hereinfiel und über das Verhältnis Kühnes zu seinem Vater, das ihn bis heute prägt.