Früher Fintech-Believer: Gründer und Investor André Bajorat beobachtet die Szene seit vielen Jahren
[M] manager magazin, privat
Die britische Neobank Revolut kam ihm lange wie „ein Gemischtwarenladen“ vor, sagt der Fintech-Experte und Podcaster André Bajorat (55). Er habe das Fintech lange unterschätzt. Doch heute sei die Strategie der vielen Bankprodukte genau das, was das Londoner Fintech so erfolgreich mache. „Revolut ist bisher die einzige globale Bank, die ich so sehe unter den Neobanken“, sagt er im Podcast mit manager-magazin-Redakteur Caspar Schlenk im Vorfeld des OMR Festivals und der Finance-Forward-Konferenz.
N26, den deutschen Konkurrenten, sieht Bajorat dagegen als einen möglichen Übernahmekandidaten für eine größere Bank. Der neue CEO Mike Dargan hat kürzlich den Job übernommen, zudem mussten die Gründer das Unternehmen verlassen. Doch das Image sei nicht so schlecht, wie viele in der Szene annehmen würden, sagt Bajorat. Es gehe nun darum, einen neuen Growth-Hack zu finden, um wieder aufzuholen.
Im Finance-Forward-Podcast sprechen wir mit den spannendsten Köpfen aus Fintechs, Banken und der Welt der Profi-Investoren. Kritisch, unabhängig, unterhaltsam.







