Charité in Berlin
Nachdem das vom Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff »Hondius« am Sonntagmorgen auf der spanischen Insel Teneriffa angelegt hat, bereiten sich die Krankenhäuser in den Herkunftsländern der Passagiere nun auf deren Ankunft vor.
Einer der deutschen Passagiere soll in die Berliner Charité gebracht werden. Derzeit werde die Ausgestaltung des Transports beraten, teilte ein Sprecher der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. »Für diesen Fall ist die Aufnahme auf die Infektiologie der Charité sowie die Anordnung einer Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt vorgesehen«, hieß es.
Den Angaben zufolge zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt »aus der Region Berlin-Brandenburg«. Das Land Berlin befinde sich derzeit in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Nach aktuellem Stand werde darüber hinaus keine weitere Person nach Berlin gebracht. Zuvor hatte es vom Brandenburger Gesundheitsministerium geheißen, dass sich unter den Betroffenen keine Person aus Brandenburg befände.
Auf dem Kreuzfahrtschiff sind Reisegäste und Besatzungsmitglieder aus 23 Ländern. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ist darunter eine mittlere einstellige Zahl von deutschen Staatsangehörigen.










