Denic-Fehlermeldung: 17 Millionen Domains waren nicht erreichbar

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Bis Mittwochmorgen wussten nur wenige, was es mit dem Kürzel DNSSec auf sich hat. Dann mussten Millionen deutscher Internetnutzerinnen und -nutzer am Dienstagabend beobachten, wie wichtig das DNSSec-System ist: Viele Websites gaben kryptische Fehlermeldungen von sich, E-Mails blieben liegen, die Apps von ÖPNV-Anbietern und der Streamingdienst MagentaTV versagten zeitweise ihren Dienst. Auch wer seinen Internetrouter neu startete oder auf einen mobilen Hotspot wechselte, konnte nicht auf die 17 Millionen .de-Domains zugreifen. Wer hingegen Videos auf Netflix oder YouTube guckte, spürte nichts von dem Problem.

Nach bisher vorliegenden Informationen steckte dahinter ein Konfigurationsfehler bei der Domainverwaltung Denic. Die Genossenschaft mit Sitz in Frankfurt ist zwar nicht allgemein bekannt, aber sie ist eine zentrale Schaltstelle für den deutschen Internetverkehr. Für Domains mit der Endung .de verwaltet die Denic das sogenannte Domain Name System (DNS). Das sorgt dafür, dass ein Browser nach Eingabe der Adresse https:///www.spiegel.de auch tatsächlich zu dieser Website navigiert.