Moderator Ulmen: Die Gerichtsentscheidung ist brisant für ihn und seine Anwälte

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Der SPIEGEL hat seinen Artikel über den Fall der Schauspielerin Collien Fernandes in allen wesentlichen Punkten erfolgreich verteidigt. Die Pressekammer des Landgerichts Hamburg entschied am Donnerstag, dass die Veröffentlichung des Magazins ganz überwiegend rechtmäßig und angemessen war.

Insbesondere durften die enthüllten Vorwürfe gegen Christian Ulmen, den Ex-Mann von Fernandes, durch den SPIEGEL so öffentlich gemacht werden, wie in dem Artikel vom 19. März: Es geht dabei um den Verdacht digitaler Gewalt und körperlicher Übergriffe. Die Veröffentlichung löste deutschlandweit eine breite gesellschaftspolitische Debatte aus.

Lediglich in einem Nebenpunkt zu prozessualen Details eines Ermittlungsverfahrens gegen Ulmen in Spanien verfügte das Gericht eine Unterlassung. Das bedeutet, dass der SPIEGEL die entsprechende Passage im Artikel leicht verändern muss.