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an weiß ja gar nicht, wohin man zuerst soll auf einem Kreuzfahrtschiff: in den Pool oder auf eine Liege, an die Bar oder zu den Fitnessgeräten? Zum Bingo- oder zum Shuffleboard-Turnier? Vor zum Bug, nach hinten ans Heck? In welches Restaurant, zu welcher Show, auf welches Deck? Eine Kreuzfahrt ist ein Kraftakt.
Und kaum hat man sich entschieden, legt das Schiff schon wieder in einem Hafen an. Also alles stehen und liegen lassen, denn die Zeit ist knapp bemessen, in der man sich durch Barcelona-Marseille-Venedig-Dubrovnik schieben lassen kann. Auch hier: unzählige Optionen. Den Dom besichtigen oder shoppen, Souvenirs kaufen oder lieber ein Eis? Oder schafft man gar alles – wenn ja, in welcher Reihenfolge geht man die Dinge am besten an?
Speziell mit den Landgängen ist das so eine Sache: Die Städte sind noch voller als die Schiffe. Und beinahe alles, was es in deren Gassen gibt, bekommt man auch an Bord – Drinks, Snacks, Klamotten, Nippes. Wer nicht versessen darauf ist, Sehenswürdigkeiten über die Köpfe Hunderter anderer Touristen hinweg zu fotografieren oder sie gar zu besichtigen, könnte eigentlich besser auf dem Schiff bleiben. Der Stress wäre für viele Beteiligte geringer, unter den Passagieren genauso wie unter den Bewohnern der beliebten Hafenstädte.






