Fast die Hälfte der Belegschaft hat das Unternehmen bereits verlassen müssen, doch die verbliebenen rund 400 Mitarbeiter werden die Produktion wieder aufnehmen können, statt endgültig die Anlagen abzubauen: Mit dem Verkauf des Fluorpolymer-Herstellers Dyneon an eine Unternehmensgruppe aus der Schweiz ist eines der Schwergewichte der krisengebeutelten Industrie im bayerischen Chemiedreieck fürs Erste gerettet. „Ich bin erleichtert, dass mit der Dyneon die Weiterproduktion von Fluorpolymeren und damit die Arbeitsplätze im Chemiedreieck erhalten bleiben“, teilte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Dienstag mit.
Nach den Ministeriumsangaben haben der US-Konzern 3M und die schweizerische Capmont Group AG den Verkauf von Dyneon nun besiegelt. Die Amerikaner hatten 2023 angekündigt, sich vom Geschäft mit Fluorpolymeren komplett zu trennen und das Werk im Chemiepark Gendorf im oberbayerischen Burgkirchen zu schließen.
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