Statt Bärenkopf und Stoffpfoten trägt das falsche Maskottchen am Mittwochvormittag Anzug und Krawatte. Und es will sich erklären. „Ich sehe es halt als meine Aufgabe, den Finger in die Wunde zu legen“, sagt Marvin Wildhage. Als Journalist sei es nun mal sein Job, auf Missstände hinzuweisen. Und er wirft eine Frage auf: Geht es in dieser Verhandlung in Saal A 34 des Münchner Strafjustizzentrums um einen missglückten Streich? Oder darum, wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und die Rechte von investigativen Journalisten bestellt ist?