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Kommentar: Weshalb steigende Zinsen kein Grund zur Panik sind Energie bleibt in den kommenden Wochen der entscheidende Inflationstreiber. Gegen eine Verknappung des Rohstoffangebots kann die EZB wenig ausrichten. Dennoch muss sie handeln.

Leonidas Exuzidis 13.05.2026 - 15:43 Uhr Artikel anhörenEZB-Zentrale in Frankfurt: Der nächste Zinsentscheid steht Mitte Juni an. Foto: Getty Images News/Getty ImagesMit großen Schritten ebnet die Europäische Zentralbank (EZB) den Weg für ihre erste Zinserhöhung seit fast einem Jahr. Unter den Währungshütern setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass selbst bei einem raschen Ende des Irankriegs kurzfristig höhere Leitzinsen nötig sein könnten, um den Preisauftrieb einzudämmen.Eine Furcht vor steigenden Zinsen ist aber nicht angebracht. Denn unabhängig von der Dauer des Krieges dürfte die Konjunktur ein oder zwei Zinsschritte verkraften. Im günstigsten Fall handelt es sich vor allem um Maßnahmen mit hoher symbolischer Wirkung, aber begrenztem Einfluss auf die Realwirtschaft.Interview Bundesbank-Chef erwartet deutlich höhere Inflation und fordert Zinserhöhung An den Finanzmärkten sind höhere Zinsen ohnehin längst eingepreist. Investoren rechnen bis Jahresende mit mindestens zwei Zinsschritten. Entsprechend deutlich sind die Spuren bereits sichtbar: Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen liegt inzwischen fast einen halben Prozentpunkt über dem Niveau vor Kriegsausbruch. Ein Teil der Wirkung einer ersten Zinserhöhung ist also bereits vorweggenommen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt