Schwimmer, Fechter oder Ruderer haben es in Deutschland nicht leicht. Das gilt für die meisten Athleten, die ihr Geld nicht mit Fußball verdienen. Wer hier in seinem Schatten Profisport betreibt, ist oft auf andere angewiesen: Auf staatliche Stütze, auf die Aufnahme in Sportfördergruppen von Polizei oder Bundeswehr, auf Gönner, die auch da sponsern, wo die Sichtbarkeit begrenzt ist. Trotzdem kommen viele trotz Weltklasseleistungen finanziell kaum über die Runden. Auch das neue Sportfördergesetz wird wohl nichts daran ändern, dass das Geld aus Medien und Wirtschaft vor allem dort landet, wo die Aufmerksamkeit ohnehin schon am größten ist.