PfadnavigationHomeRegionalesHamburgSchleswig-Holstein muss mit weniger Steuereinnahmen planenStand: 12.05.2026Lesedauer: 3 MinutenFinanzministerin Silke Schneider (Grüne) muss mit weniger Einnahmen planen als bislang erwartet. (Archivbild)Quelle: Frank Molter/dpaBis 2030 muss Schleswig-Holstein mit weniger Steuereinnahmen rechnen. Insgesamt geht es um 1,8 Milliarden Euro bis 2030. Das führt laut Finanzministerin Schneider zu einem weiteren Problem.Schleswig-Holstein muss in den kommenden Jahren mit um rund 1,8 Milliarden Euro niedrigeren Steuereinnahmen planen als bislang erwartet. «Die Ergebnisse der Steuerschätzung bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück», sagte Finanzministerin Silke Schneider (Grüne) nach einer Kabinettssitzung. Die Situation sei ernst und stelle das Land bei der Aufstellung des Haushalts für das kommende Jahr vor große Herausforderungen.Allein für das laufende Jahr ist die Prognose um 358 Millionen Euro gegenüber der Oktober-Steuerschätzung gesunken. Nun werden Einnahmen von 13,77 Milliarden Euro erwartet. Für 2027 wird gegenüber der alten Schätzung von einem Minus in Höhe von 362 Millionen Euro auf 14,2 Milliarden Euro ausgegangen.Hinzu kommt für die schwarz-grüne Landesregierung ein weiteres Problem. Zwar stehe das Land trotz der Krise in Nahost wirtschaftlich vergleichsweise stabil da und die Finanzkraft sei erneut gestiegen, sagte Schneider. «Die Kehrseite ist jedoch erheblich: Weil Schleswig-Holstein im Ländervergleich finanzstärker dasteht, erhält das Land deutlich weniger Mittel aus dem Finanzkraftausgleich und den Bundesergänzungszuweisungen.»Das belastet den Haushalt spürbar, sagte Schneider. «Wir rutschen fast in die Gefahr, Geberland zu werden.» Die Entwicklung sei nicht vorhersehbar gewesen. Für 2028 wird im Vergleich zu Oktober mit 306 Millionen Euro weniger gerechnet. Auch 2029 (rund 320 Millionen Euro) und 2030 (rund 336 Millionen Euro).Mehr Schulden erlaubtNach Angaben des Finanzministeriums sind dem Land im laufenden Jahr aufgrund der Steuerschätzung rund 242 Millionen Euro mehr neue Schulden erlaubt. Konjunkturelle Kredite sind 2026 damit in Höhe von 323
Schleswig-Holstein muss mit weniger Steuereinnahmen planen - WELT
Bis 2030 muss Schleswig-Holstein mit weniger Steuereinnahmen rechnen. Insgesamt geht es um 1,8 Milliarden Euro bis 2030. Das führt laut Finanzministerin Schneider zu einem weiteren Problem.











