PfadnavigationHomePolitikAusland„Severomorsk“Russland bringt Zerstörer vor deutscher Ostseeküste in Position – Nato reagiertStand: 13.05.2026Russland hat wenige Kilometer vor der deutschen Ostseeküste den Zerstörer „Severomorsk“ in Stellung gebracht. Als Reaktion darauf verlegte die Nato nun den Marineverband SNMG1 unter Führung der deutschen Fregatte „Sachsen“ in die Region.Ein russischer Zerstörer ankert mitten in der Ostsee – wenige Kilometer vor der deutschen Küste. Die Nato zeigt in der Region nun ebenfalls Flagge.Lokale Medien entdeckten das Kriegsschiff und machten den Vorgang öffentlich: Laut einem Bericht der „Kieler Nachrichten“ ankert der russische Zerstörer „Severomorsk“ (benannt nach der gleichnamigen russischen Hafenstadt im Oblast Murmansk) aktuell in der Ostsee, zwischen Fehmarn und der Lübecker Bucht. Zuvor lag dort bereits die Raketenkorvette „Stavropol“.Die Nato hat bereits reagiert, wie unter anderem „T-Online“ und „Bild“ melden. Das Bündnis verlegte demnach den Marineverband SNMG1 in die Region, unter Führung der Fregatte „Sachsen“ der Deutschen Marine. SNMG steht für „Standing Nato Maritime Group“, sie ist ein schneller Eingreifverband der Allianz. Laut „Bild“ sind auch französische Soldaten vor Ort, die Lenkwaffenfregatte „Auvergne“ wurde aufgefahren, sowie ein Patrouillenboot und ein Aufklärungsschiff.Laut den „Kieler Nachrichten“ legte die „Severomorsk“ Anfang Mai aus dem russischen Hafen Baltijsk ab, und liegt seit dem vergangenen Wochenende vor Fehmarn. Der Einsatz des 163 Meter langen und 7400 Tonnen schweren Zerstörers war zuvor vom russischen Sonderbeauftragten Artem Bulatov indirekt in einem Interview angekündigt worden. Der Einsatz dürfte demnach dem Schutz russischer Handelschiffe dienen.Bulatov erklärte in dem Gespräch laut „Bild“: „Es werden Optionen zur Stärkung des physischen Schutzes von Schiffen unter russischer Flagge erwogen. Die Möglichkeit, die Handelsflotte mit Schiffen der russischen Marine zu eskortieren, bleibt bestehen“.krott