PfadnavigationHomePolitikAuslandUmfrageMehrheit der US-Bürger weiß nicht, was der Iran-Krieg sollStand: 12.05.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Waffenruhe im Iran-Krieg steht laut Donald Trump vor dem Aus. Teheran lehnt den US-Vorschlag für ein Friedensabkommen ab. Eine Umfrage zeigt, wie skeptisch viele Amerikaner auf die Militärmission blicken.Der Iran-Krieg entwickelt sich für Donald Trump innenpolitisch zunehmend zur Belastung. Eine Umfrage zeigt, wie skeptisch viele Amerikaner auf die Militärmission blicken. Zugleich wächst wegen deutlich gestiegener Benzinpreise der Druck auf die Republikaner vor den Kongresswahlen.Zwei Drittel der US-Bürger werfen Präsident Donald Trump einer Umfrage zufolge vor, die Ziele des Iran-Krieges nicht klar dargelegt zu haben. Dies geht aus einer am Montag abgeschlossenen Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervor.Das Bild gegenüber Trump war unter republikanischen Anhängern erwartungsgemäß positiv. Aber selbst in dieser Gruppe erklärten noch 30 Prozent, dass sie unzureichend über die Ziele informiert wurden. Unter den demokratischen Befragten äußerten sich 95 Prozent kritisch. Auch bei den politisch besonders wichtigen unabhängigen Wählern bescheinigten 73 Prozent der Regierung eine mangelhafte Kommunikation im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg.+++ Alle Entwicklungen zur Lage im Iran finden Sie in unserem Liveticker +++Rund 63 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass die gestiegenen Energiekosten ihre Haushaltskasse belasten. Bei einer Umfrage Mitte März lag der Anteil noch bei 55 ‌Prozent. Der Ende Februar mit US-israelischen Luftangriffen begonnene Konflikt hat die Benzinpreise in den USA um rund 50 Prozent in die Höhe getrieben.Die Unzufriedenheit über die hohen Benzinpreise könnte für Trumps Republikaner bei den Kongresswahlen im November zum Problem werden. Der Erhebung zufolge machen 65 ‌Prozent der Wähler sie für die Preissteigerungen verantwortlich, 27 Prozent geben den Demokraten die Schuld.Lesen Sie auchTrumps Zustimmungswerte erholten sich laut der Umfrage zwar leicht auf 36 Prozent, nachdem sie Ende April mit 34 Prozent den tiefsten Stand seiner aktuellen Amtsperiode ‌erreicht hatten. Sie liegen damit ‌jedoch weiter unter den 47 Prozent, mit denen er im Januar 2025 in seine zweite ‌Amtszeit gestartet war. Für die Erhebung wurden 1254 Erwachsene in den USA zwischen dem 8. und 11. Mai befragt. Die Schwankungsbreite liegt bei drei Prozent.Reuters/jmr