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Von Jazz bis Schauspiel, von Youtube-Star bis Hollywood: Die Dresdner Musikfestspiele überraschen mit Vielfalt und prominenten Gästen. Einen Monat soll die «Leichtigkeit des Seins» zelebriert werden.

Die Dresdner Musikfestspiele spüren für ihre 49. Ausgabe viel Resonanz. Mehr als ein Drittel der 64 Veranstaltungen sind bereits vor dem Auftakt ausverkauft, teilte das Festival mit. Es beginnt an diesem Donnerstag im Kulturpalast mit einer konzertanten Aufführung von Richard Wagners «Götterdämmerung» auf historischen Instrumenten. Der offizielle Auftakt der Festspiele unter dem Motto «Leichtigkeit des Seins» folgt einen Tag später an gleicher Stätte mit einem Konzert der Dresdner Philharmonie unter Leitung von Tabita Berglund - moderiert von Comedian Olaf Schubert. Dann tritt auch Intendant Jan Vogler als Solist des Cellokonzerts von Henri Dutilleux auf.

Vogler führt das große Interesse an den Festspielen unter anderem auf das Motto zurück. «Die Leute sehnen sich nach Leichtigkeit in diesen doch nicht so leichten Zeiten», sagte er wenige Tage vor dem Auftakt. Auch die vielen namhaften Künstler hätten geholfen, dass der Vorverkauf so gut wie noch nie in der Geschichte der Festspiele war. Der Intendant rechnet damit, dass Moderator Schubert auch den klassischen Konzertbetrieb mit seinen Ritualen aufs Korn nimmt und allen Beteiligten ein wenig den Spiegel vorhält.