PfadnavigationHomePanoramaTod in Denver (USA)Mann läuft auf Flugzeug-Startbahn und gerät in die TurbineStand: 10.05.2026Lesedauer: 2 MinutenAuf dem Flughafen von Denver endete der Start eines Airbus in einer Tragödie. Die Maschine von Frontier Airlines erfasste auf der Rollbahn einen Menschen, der den Zwischenfall nicht überlebte.Am Flughafen Denver (USA) lief plötzlich ein Mann aufs Rollfeld, er wurde von einem startenden Flugzeug tödlich verletzt. Der Sog einer Turbine wurde ihm offenbar zum Verhängnis.Am Flughafen der US-Stadt Denver hat ein Flugzeug beim Starten einen Menschen erfasst. Der Mann starb am späten Freitagabend (Ortszeit) beim Überqueren der Startbahn, nachdem er zwei Minuten zuvor über einen Zaun geklettert war, wie der internationale Flughafen von Denver im US-Bundesstaat Colorado auf der Plattform X mitteilte.Nach Angaben des Flughafens kam es daraufhin zu einem Triebwerksbrand. Medienberichten vom Samstag zufolge wurde der Unbekannte von der Turbine des Flugzeugs eingesaugt und starb sofort. Der Pilot habe den Start des Flugs von Frontier Airlines bei hoher Geschwindigkeit umgehend abgebrochen, teilte US-Verkehrsminister Sean Duffy auf X mit. Die Maschine sei schnell geräumt worden, während Feuerwehr und Ermittler im Einsatz waren. Duffy sprach von einem Sicherheitsverstoß. Die Person sei absichtlich über den Außenzaun ins Gelände eingedrungen. Laut Mitteilung des Flughafens waren 231 Menschen an Bord des Fliegers. Zwölf von ihnen seien leicht verletzt worden, fünf davon ins Krankenhaus gekommen. Die meisten der Passagiere seien inzwischen auf einem anderen Flug weitergereist, hieß es. Ziel des abgebrochenen Flugs von Frontier Airlines war Los Angeles.Mehrere Verletzte und Rauch in der KabineEr habe ein lautes Geräusch gehört und dann durch ein Fenster oranges Licht von dem brennenden Triebwerk gesehen, sagte ein Passagier dem US-Sender ABC. Andere berichteten von Rauch in der Kabine. Videos, die in den sozialen Medien kursieren, zeigen die Beobachtungen ebenfalls. Lesen Sie auchDie Identität des Mannes ist noch nicht bekannt. Es handele sich bei ihm aber nicht um einen Mitarbeiter, teilte der Flughafen mit. Der Zaun um den Flughafen sei untersucht und für intakt befunden worden. „Wir sind über diesen Vorfall zutiefst traurig und sprechen den Betroffenen unser Mitgefühl aus“, hieß es vom Flughafen Denver.Unklar ist noch, ob es sich bei dem Vorfall um einen Suizid handelt. Im Juli 2025 hatte sich ein entsprechender Vorfall in Italien ereignet. Damals war ein 35‑Jähriger am Flughafen von Bergamo ebenfalls auf die Startbahn gerannt und dann in das bereits laufende Triebwerk eines Flugzeugs geklettert. Der Italiener starb noch vor Ort. In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.dpa/krott