PfadnavigationHomePanoramaAmokfahrt in LeipzigSchwer verletztes Opfer verlor vormittags seine Mutter, nachmittags seine FrauVeröffentlicht am 07.05.2026Lesedauer: 2 MinutenLeipzig trauert nach der Amokfahrt um zwei Tote und viele Verletzte – viele Bürger sprechen von Angst, Schmerz und Fassungslosigkeit. Besonders erschütternd ist das Schicksal eines Mannes aus Oberfranken, der an diesem Tag sowohl seine Mutter als auch seine Frau verlor.Für einen Mann aus Oberfranken wurde der Tag der Leipziger Amokfahrt zur doppelten Tragödie: Nur Stunden nach dem Tod seiner Mutter stirbt seine Frau bei der Attacke in der Fußgängerzone. Er selbst überlebte schwer verletzt.Ein Mann aus Oberfranken verlor an einem Tag zwei geliebte Menschen und musste selbst um sein Leben kämpfen. Er überlebte schwer verletzt die Amokfahrt am Montagnachmittag in Leipzig. Seine Frau erlag jedoch ihren Verletzungen. „Sie hatte keine Chance“, zitiert „Bild“ einen Retter. Die Frau starb mit 63 Jahren, als sie mit ihrem Mann durch die Stadt bummelte.Am Vormittag desselben Tages verstarb laut der Zeitung zudem seine Mutter in einem Altersheim. „Ja, am Montag ist auch Ullrichs Mutter verstorben“, wird der Bürgermeister seines Wohnortes zitiert. Die Ehefrau des Mannes sei wegen eines Klinikbesuchs in der Stadt gewesen. Inzwischen hat die Stadt Leipzig mehrere Mobilpoller in der Fußgängerzone aufgestellt. „Jeder einzelne wiegt 120 Kilogramm“, sagte Stadtsprecher Matthias Haßberg „Bild“. „Wir hatten sie ursprünglich für unseren Weihnachtsmarkt angemietet.“ Doch nun sollen sie dort für mehr Sicherheit sorgen. Dafür sei auch schon ein neues Rettungswegekonzept erstellt worden, „denn Feuerwehr und Polizei können nicht mehr einfahren“. „Sollte ein Fahrzeug versuchen, die Hindernisse zu überwinden, verkeilen sich die Blöcke unter dem Auto – eine Weiterfahrt ist unmöglich“, sagte Haßberg weiter.Der Sprecher betonte aber, dass es sich um eine zeitlich begrenzte Maßnahme handelt, bis weitere Planungen zur Sicherung der Innenstadt abgeschlossen seien.Lesen Sie auchEin 33 Jahre alter Mann war am Montag in Leipzig mit seinem Wagen in die Fußgängerzone gefahren und hatte dabei mehrere Menschen erfasst. Dabei wurde neben der 63-Jährigen auch ein 77-jähriger Mann getötet, sechs Menschen im Alter von 21 bis 87 Jahren wurden verletzt – ein 75 Jahre alter Mann und eine 84 Jahre alte Frau dabei schwer. Nach der Tat mussten Polizeiangaben zufolge mehr als 80 Menschen betreut werden.Lesen Sie auchDer deutsche Jeffrey K. war auf Anordnung eines Ermittlungsrichters in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Er habe den Erkenntnissen nach „im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit“ gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. Von ihm gehe weiterhin eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit aus.jm
Amokfahrt in Leipzig: Schwer verletztes Opfer verlor vormittags seine Mutter, nachmittags seine Frau - WELT
Für einen Mann aus Oberfranken wurde der Tag der Leipziger Amokfahrt zur doppelten Tragödie: Nur Stunden nach dem Tod seiner Mutter stirbt seine Frau bei der Attacke in der Fußgängerzone. Er selbst überlebte schwer verletzt.











