FilterFrankfurt: Mann beißt Polizist ins BeinEin 37 Jahre alter Mann hat bei seiner Festnahme im Bahnhofsviertel in Frankfurt einen Polizisten in den Unterschenkel gebissen. Außerdem trat er bei einer Kontrolle am Freitagnachmittag gegen die Beine einer Polizistin. Der Mann habe zunächst versucht zu flüchten, teilte die Polizei mit. Ein Beamter habe ihn nach kurzer Verfolgung aber ergriffen. Als der Mann gefesselt werden sollte, habe er Widerstand geleistet. Er sei „unter erheblichem Kraftaufwand zu Boden gebracht“ worden, wo er dann die Polizistin und den Polizisten verletzt haben soll. Der Siebenunddreißigjährige habe augenscheinlich unter Drogeneinfluss gestanden, schrieb die Polizei. Daher sei eine Blutentnahme angeordnet worden.Dem Mann war es laut Mitteilung verboten, sich im Bahnhofsviertel aufzuhalten. Außerdem hielt er sich unerlaubt in Deutschland auf. Er sei daher in eine Haftzelle der Polizei Frankfurt gekommen. (dpa)Autoraub nahe Neu-Isenburg: Achtzehnjähriger in U-HaftNach dem Autoraub an einer Ampelkreuzung nahe Neu-Isenburg sitzt der 18 Jahre alte Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mit. Menschen, die gefährdet worden seien und Zeugen werden gebeten, sich zu melden.Der Achtzehnjährige soll an Himmelfahrt eine 80 Jahre alte Autofahrerin an einer roten Ampel im Landkreis Offenbach überfallen haben. Ein dunkel gekleideter Mann habe die Beifahrertür geöffnet und die Fahrerin unter Vorhalt einer Schusswaffe dazu aufgefordert, ihm den Wagen zu überlassen, hatte die Polizei mitgeteilt. Die Seniorin blieb unversehrt – und alarmierte umgehend die Polizei.Danach soll der Achtzehnjährige mit dem gestohlenen Fahrzeug über die A3 geflüchtet sein und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Polizisten verfolgten ihn - auch mit einem Hubschrauber. Bei Montabaur in Rheinland-Pfalz sei er von der Polizei gestellt worden, hieß es.Die Beamten fanden bei ihm laut früheren Angaben die mutmaßliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole. Das Auto der Frau wurde bei der rasanten Verfolgungsfahrt beschädigt. (dpa)Zwei Insassen eines Autos haben bei einem Unfall am frühen Samstagmorgen in Frankfurt Glück. Obwohl sich das Fahrzeug überschlägt, erleiden beide nur leichte Verletzungen. Roßdorf: Leerstehendes Haus brennt Am frühen Samstagmorgen hat gegen 5.30 Uhr ein leerstehendes Wohnhaus in Roßdorf im Landkreis Darmstadt-Dieburg gebrannt. Anwohner hatten das Feuer gemeldet, berichtet die Polizei. Die Feuerwehr habe das Feuer schnell löschen und unter Kontrolle bringen können bevor es auf Nachbarhäuser übergreifen konnte. Verletzt worden sei niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen. Zur Höhe des Schadens wurden keine Angaben gemacht. Schauer, Regen und Wolken in Hessen Offenbach. Wolken und Regen machen es der Sonne in Hessen schwer. Am Sonntag kann es vor allem im Westen leichten Regen oder schwache Schauer geben, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Aber mancherorts bleibe es auch trocken. Die Höchstwerte liegen demnach zwischen 15 und 18 Grad. Auch am Montag bleibe es bewölkt und regnerisch, hieß es. Im Tagesverlauf könne es dann Schauer und einzelne Gewitter geben. Die Höchsttemperaturen liegen laut Vorhersage zwischen 14 und 17 Grad. Und so geht es laut Wetterdienst auch weiter: Der Dienstag wird wechselnd bewölkt, einzelne Schauer sind möglich. Aber die Temperaturen könnten dann auch die 20-Grad-Marke knacken. Laut Vorhersage liegen sie zwischen 18 und 21 Grad. (dpa)Lena SpilgerNeunzehnjähriger in Rüsselsheim bei Messerattacke verletztBei einer Messerattacke in Rüsselsheim ist ein Neunzehnjähriger am Abend schwer verletzt worden. Er schwebe nicht in Lebensgefahr, müsse aber in einer Klinik operiert werden, teilte die Polizei mit. Zuvor war es auf dem Europaplatz zu einem handfesten Streit zwischen mehreren jungen Männern gekommen. An der Auseinandersetzung sollen mindestens vier Personen beteiligt gewesen sein. Der Neunzehnjährige erlitt dabei einen Stich in den Rücken. Der Täter flüchtete. Bei einer sofortigen Fahndung hatte die Polizei bisher keinen Erfolg.Einbrecher verstecken sich in Bad Nauheim in GebüschBad Nauheim. Zwei Einbrecher haben sich in Bad Nauheim in einem Gebüsch unweit einer Arztpraxis vor der Polizei versteckt - allerdings vergeblich. Wie es im Polizeibericht heißt, hatte in der Nacht zum Donnerstag ein Alarm auf den Einbruch aufmerksam gemacht. Daraufhin fuhren mehrere Streifen zu dem Anwesen in Schwalheim. Polizisten entdeckten die beiden 38 und 48 Jahre alten Männer in ihrem Versteck und nahmen sie mit auf die Wache.Dort nahmen sie ihre Fingerabdrücke ab und stellten die Personalien fest. Anschließend durfte das Duo wieder nach Hause. Da beide über einen festen Wohnsitz verfügen und die Polizisten einen Rucksack mit Einbruchswerkzeug fanden, lagen keine Haftgründe vor, wie es heißt. In der Praxis stießen Polizisten auf ein gewaltsam geöffnetes Fenster und durchwühlte Schubladen. "Nach derzeitigem Ermittlungsstand nahmen die Täter Bargeld mit", heißt es weiter. Die durch den Einbruch verursachten Schäden schätzt die Polizei auf mindestens 2000 Euro.Unwetter führt zu Unfall auf der A66Schlüchtern. Ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen hat auf der Autobahn 66 bei Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) für Verkehrsbehinderungen besorgt. Nach Angaben eines Polizeisprechers verloren die Fahrer mutmaßlich während eines Hagelschauers die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Nach ersten Erkenntnissen waren insgesamt sechs Autos und ein Sattelzug beteiligt, sie standen teilweise quer auf der Fahrbahn. Mehrere Personen wurden demnach leicht verletzt. Zwischenzeitlich musste die A66 in Richtung Hanau voll gesperrt werden. Der genaue Unfallhergang war zunächst nicht bekannt. (dpa)Mittelhessen: Polizei stellt zwei flüchtige FahrerBreidenbach/Dillenburg. Gleich zwei Autofahrer machten sich am Mittwochabend im Lahn-Dill-Kreis und im Kreis Marburg-Biedenkopf angesichts von Polizeistreifen zunächst auf und davon. In beiden Fällen konnten die Beamten die Männer aber stellen. Und so manche weitere Missetat aufdecken. Beide Fahrer sehen nun Strafverfahren entgegen.Zunächst entdeckten Polizisten in Dillenburg einen BMW mit gefälschten Kennzeichen. Die Nummernschilder schraubten sie laut Polizeibericht ab. Der Fahrer fuhr ihnen einige Stunden später vor die Nase. In jenem BMW, nun ohne Kennzeichen. Als er die Beamten sah, gab er Gas, verlor aber bald in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen und steuerte das Auto in die Leitplanke. Danach wurde der leicht verletzte Fahrer in einem Krankenhaus versorgt und zu Ader gelassen. Ergebnis: 0,73 Promille.Am späten Abend versuchte dann ein Audi-Fahrer nahe Breidenbach, einer Kontrolle zu entgehen. Er fuhr laut Polizei zunächst davon, wurde aber eingeholt. Wie sich zeigte, hatte der Fahrer keinen Führerschein. Zudem war das Auto nicht zugelassen und die Nummernschilder waren gefälscht.Hessischer Verlagspreis geht nach FrankfurtFrankfurt. Die Frankfurter Verlagsanstalt erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Hessischen Verlagspreis. „Die Frankfurter Verlagsanstalt überzeugt mit literarischer Qualität, großer verlegerischer Sorgfalt und einem besonderen Gespür für starke Stimmen der Gegenwartsliteratur“, teilte der hessische Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels (SPD) mit.Die Büchergilde Gutenberg Verlagsgenossenschaft, ebenfalls mit Sitz in Frankfurt, wird mit dem Sonderpreis in Höhe von 7.000 Euro ausgezeichnet. Sie zeige, wie ein unabhängiges und mitgliedergetragenes Verlagsmodell Buchkultur nachhaltig stärken kann, sagte Gremmels zur Begründung.Der Hessische Verlagspreis wird seit 2018 vom Land Hessen und dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Er soll die kulturelle Vielfalt unterstützen. Bewerben können sich unabhängige Verlage mit Sitz in Hessen, die pro Jahr auf maximal zwei Millionen Euro Umsatz kommen. Überreicht werden die Preise am 23. Juni in Wiesbaden. (dpa)Ermittlungen nach Einsatz in Main-Taunus-ZentrumSulzbach. Nach dem größeren Polizeieinsatz im Main-Taunus-Zentrum wird gegen den Verursacher wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Person führte eine Pfefferspray-Pistole mit sich, die einer echten Waffe ähnelt, wie die Polizei mitteilt. An Himmelfahrt hatten Zeugen gemeldet, dass sich eine Person mit einem waffenähnlichen Gegenstand in der Einkaufspassage befinden soll. Zahlreiche Polizeikräfte machten sich auf die Suche und trafen schließlich einen Verdächtigen im Multiplex-Kino an und nahmen ihn vorübergehend fest. Eine Gefahr habe nicht bestanden. (dpa)Busse und Bahnen fallen in Darmstadt wegen Streik am Montag aus Darmstadt. Wegen eines Warnstreiks fallen in Darmstadt am Montag etliche Bus- und Bahnverbindungen aus. Laut Verkehrsbetrieb HEAG mobilo sind die Buslinien B, AIR, FM, M1, M2, M3, MX, WE3, WE4 sowie die Straßenbahnlinien 1, 2, 5, 6, 7 betroffen. Für die Buslinien F, H, K, L, O, R, WE1 und WE2 sowie die Straßenbahnlinien 3, 4, 8 und 9 werde ein Notfahrplan eingerichtet. Dabei könne es aber zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Die übrigen Buslinien sollen laut Betreiber regulär fahren.Die Gewerkschaft Verdi hatte wegen der laufenden Tarifverhandlungen zu dem Streik am Montag ab 3 Uhr nachts aufgerufen. Auch einzelne Bus- und Straßenbahnlinien in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg sowie einzelne Buslinien im Landkreis Groß-Gerau und im Landkreis Offenbach sind von den Ausfällen betroffen. (dpa)Mann läuft mit Waffenattrappe durch das BahnhofsviertelFrankfurt. Nicht nur im Main-Taunus-Zentrum hat eine vermeintliche Waffe für einen Polizeieinsatz gesorgt. Auch aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel sind am Donnerstag Notrufe gesendet worden, weil dort ein Mann mit einer Pistole herumlaufen würde.Polizisten konnten den Siebenundvierzigjährigen kurz darauf stellen, die vermeintliche Pistole war eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole. Nicht ohne Grund versuchte der Mann, sie schnell vor den Beamten zu verstecken: Auch sogenannte Anscheinswaffen fallen unter das Waffengesetz; die in der Öffentlichkeit zu tragen, kann bis zu 10.000 Euro Bußgeld kosten. Über 30 Millionen Euro gesichert: Ledermuseum Offenbach wird saniertOffenbach. Das Ledermuseum in Offenbach soll umfassend saniert und neu konzipiert werden, das Land Hessen steuert dafür bis zu elf Millionen Euro bei. Die Bundesregierung hat bereits eine Förderung von bis zu 20 Millionen Euro zugesagt. Die Stadt Offenbach trägt die Verantwortung für die Umsetzung des Projekts mit einem Gesamtbudget von bis zu 31,5 Millionen Euro, sie übernimmt Baurisiken sowie mögliche Kostensteigerungen. Einer entsprechenden Absichtserklärung zwischen dem Land und der Stadt Offenbach muss die Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai noch zustimmen.Offenbach galt einst als „Lederstadt“, sie war ein weltweit bedeutender Standort der Lederwarenindustrie. Das 1917 gegründete Museum hat über 30.000 Objekte zur Kulturgeschichte des Werkstoffs Leder gesammelt. Zu den berühmtesten Exponaten zählen die Turnschuhe des Grünen-Politikers Joschka Fischer, die er 1985 bei seiner Vereidigung als Minister 1985 im hessischen Landtag trug – das galt damals als unerhört und sorgte für einen kleinen Skandal. Vor den Bauarbeiten müssen die Objekte ausgelagert, gereinigt und digital erfasst werden. Das Museum plant eine letzte große Ausstellung von Juni 2026 bis Anfang 2027, danach folgt die Generalsanierung. (dpa)Betrunkener Autofahrer fährt mehrmals in den GegenverkehrNeukirchen. Im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis war ein Autofahrer am Abend des sogenannten Vatertags so betrunken, dass er mehrmals in den Gegenverkehr kam und seinen Wagen schließlich in einen Graben lenkte. Als der Mann ausstieg, habe er sich kaum artikulieren können, berichtet die Polizei am Freitag. Der 66 Jahre alte Mann ist gegen 18 Uhr von Neukirchen nach Oberaula gefahren, so schildern die Beamten die Ereignisse. Dabei sei er mit seinem Peugeot in Schlangenlinien in den Gegenverkehr gefahren, ihm entgegenkommende Autofahrer hätten bremsen und ausweichen müssen. Als der Mann mit seinem Wagen schließlich im Straßengraben landete, halfen ihm mehrere Zeugen. Sie sorgten zugleich dafür, dass er nicht weiterfuhr und schließlich der Polizei übergeben wurde. Diese stellte bei einer ersten Untersuchung einen Alkoholpegel von mehr als 2 Promille fest. Mehr ladenTickarooLive Blog Software