PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgNach Gewalttaten: Razzia gegen junge Neonazi-GruppenVeröffentlicht am 06.05.2026Lesedauer: 4 MinutenImmer wieder traten Mitglieder der «Deutschen Jugend voran» mit Störaktionen und Protesten beim Christopher Street Day (CSD) auf.Quelle: Christoph Soeder/dpaJunge Neonazi-Gruppen vernetzen sich online, greifen gezielt Angehörige der linken Szene an. Mit einer Razzia geraten Beschuldigte in Berlin und Brandenburg ins Visier der obersten Strafverfolger.Mit einer Razzia ist die Bundesanwaltschaft gegen 36 mutmaßliche Mitglieder von Neonazi-Gruppierungen vorgegangen - darunter sind neun Personen aus Berlin und Brandenburg. Es geht um Jugendorganisationen mit hohem Gewaltpotenzial, die über Social-Media-Plattformen vernetzt sind.Den Beschuldigten wird die Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die Durchsuchungen mit rund 600 Polizeikräften in zwölf Bundesländern richten sich gegen die Gruppierungen «Jung und Stark» sowie «Deutsche Jugend Voran», die seit 2024 in Erscheinung treten. Das teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit.Sie sollen unter anderem für Gewalttaten gegen Angehörige der linken Szene verantwortlich sein, die sie laut Ermittlungsbehörde für pädophil hielten. «Die Opfer wurden jeweils von mehreren Angreifern geschlagen
Nach Gewalttaten: Razzia gegen junge Neonazi-Gruppen - WELT
Junge Neonazi-Gruppen vernetzen sich online, greifen gezielt Angehörige der linken Szene an. Mit einer Razzia geraten Beschuldigte in Berlin und Brandenburg ins Visier der obersten Strafverfolger.








