PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolinePanoramaNach Amokfahrt in Leipzig schweigen Ermittler zu MotivenVeröffentlicht am 06.05.2026Lesedauer: 3 MinutenNach Amokfahrt in Leipzig: Ermittler schweigen zu Motiven und die Anteilnahme der Bevölkerung wächst.Quelle: Hendrik Schmidt/dpaZwei Tote, sechs Verletzte nach der Amokfahrt in Leipzig: Was ist über den Täter bekannt? Die Stadt reagiert mit massiven Sperren zur Innenstadt.Nach der tödlichen Amokfahrt eines 33-Jährigen in Leipzig halten sich die Ermittler mit Angaben zum Täter und dem Hintergrund zurück. Zu Ermittlungsergebnissen und möglichen Motiven könnten derzeit keine Angaben gemacht werden, sagte ein Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft auf Anfrage.Der 33 Jahre alte Deutsche war auf Anordnung eines Ermittlungsrichters in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Er habe den Erkenntnissen nach «im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit» gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. Von ihm gehe weiterhin Gefahr für die öffentliche Sicherheit aus.Richter entscheidet über Länge der Unterbringung in PsychiatrieEine solche Anordnung gilt laut Strafprozessordnung so lange, bis die Voraussetzungen nicht mehr vorliegen, oder wenn das Gericht im späteren Urteil keine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnet. Gerade in der ersten Zeit eines Aufenthaltes sind die Sicherheitsmaßnahmen für die Patienten meist hoch. Es gibt wie in Gefängnissen Zäune oder Mauern, Sicherheitsschleusen, gesicherte Fenster und Überwachungsanlagen.