PfadnavigationHomeRegionalesHamburgStraßenschädenHamburg zahlt zehn Millionen Euro extra für SchlaglöcherVeröffentlicht am 05.05.2026Lesedauer: 2 MinutenWochenlang schneite es in Hamburg immer wieder. Das hat die Straßen der Hansestadt stärker geschädigt als gedacht. Quelle: Bodo Marks/dpaSchnee, Eis und Frost haben Hamburgs Straßen zugesetzt. Jetzt folgt die Rechnung: Der Senat will zehn Millionen Euro extra ausgeben, um Schlaglöcher zu reparieren und Winterschäden zu beseitigen. Das Geld soll schnell freigegeben werden.Der harte Winter hat in Hamburg Spuren hinterlassen – und kostet die Stadt nun zusätzliches Geld. Der Senat will im Jahr 2026 zehn Millionen Euro mehr für die Beseitigung von Winterschäden und Schlaglöchern auf Straßen ausgeben als bislang vorgesehen. Das geht aus einer Nachbewilligung zum Haushaltsplan der Verkehrsbehörde hervor, über die die Bürgerschaft möglichst schnell entscheiden soll. Anfang des Jahres erlebte Hamburg einen Winter, der die Stadt über Wochen stark belastete. Schnee, Eis und anhaltender Frost führten im Januar und Februar zu erheblichen Einschränkungen im Verkehrsfluss, überlasteten Räum‑ und Streudienste und sorgten stadtweit für glatte Fahrbahnen. Wiederholte Frost‑Tau‑Wechsel setzten dem Asphalt zu, Feuchtigkeit drang in bestehende Risse ein und ließ sie weiter aufbrechen.Lesen Sie auchBesonders betroffen sind nach Angaben des Senats Haupt‑ und Bezirksstraßen, auf denen sich immer wieder kurzfristig Schlaglöcher gebildet haben, die aus Gründen der Verkehrssicherheit umgehend repariert werden müssen. Die zusätzlichen Mittel sollen vorrangig für Reparaturen, Sicherungs‑ und Absperrmaßnahmen eingesetzt werden, die zunächst provisorisch Schäden eindämmen sollen. Parallel dazu plant der Senat laut Drucksache weiterhin ein sogenanntes Deckschichtprogramm, mit dem Straßen dauerhaft stabilisiert werden sollen. Auch die dafür veranschlagten Mittel sollen mit den zehn Millionen Euro aufgestockt werden.Solche größeren Maßnahmen gelten als zentrale Säule der Straßenerhaltung, weil sie wiederkehrende Winterschäden und teure Notreparaturen langfristig reduzieren. Für das Jahr 2026 waren für Straßensanierungen bereits Mittel in Höhe von acht Millionen Euro eingeplant; die nun beantragten zehn Millionen Euro kommen zusätzlich hinzu und sind laut Senat ausdrücklich für die Bewältigung der jüngsten Winterschäden gedacht.Die Zusatzmittel sollen innerhalb des bestehenden Haushalts der Verkehrsbehörde gegenfinanziert werden. Das Geld kommt unter anderem aus Mitteln, die nicht zur Gegenfinanzierung des Deutschlandtickets benötigt werden. juve