PfadnavigationHomeSportTennisDuelle mit SinnerFehlender Kampfgeist, zu wenig Aggressivität – Becker kritisiert ZverevVeröffentlicht am 05.05.2026Lesedauer: 2 MinutenChancenlos? Alexander Zverev wurde im Finale von Madrid von Jannik Sinner deklassiertQuelle: Europa Press via Getty Images/Europa Press SportsBoris Becker hat die Tennis-Elite für ihren Umgang mit Jannik Sinner kritisiert. Bis auf Carlos Alcaraz seien die Topspieler in Matches gegen die Nummer eins geradezu verängstigt. Bei Alexander Zverev vermutet die Tennislegende ein mentales Problem.Die deutsche Tennislegende Boris Becker hat den fehlenden Siegeswillen von Alexander Zverev in den Begegnungen mit dem Weltranglistenersten Jannik Sinner kritisiert. „Ich wünschte mir so bisschen mehr Kampfgeist, so bisschen mehr Aggressivität. Alle, inklusive Zverev, geben sich Sinner relativ früh geschlagen. Ausnahme Alcaraz. Die Jungs gehen gebremst, fast verängstigt in das Match“, sagte Becker im gemeinsamen Podcast mit der früheren Tennisspielerin Andrea Petković. Am Sonntag war Zverev im Masters-Finale von Madrid deklassiert worden und musste sich Sinner mit 1:6, 2:6 geschlagen geben. Im direkten Duell war es für den Deutschen die neunte Niederlage in Folge. „Das Match war nach fünf Spielen vorbei. Du hattest nicht den Eindruck, dass Sascha in irgendeiner Zelle seines Körpers die Hoffnung hat, da geht noch was“, befand Becker.Zverev ist aktuell die Nummer drei der Welt und spielt Woche für Woche um den Titel mit. Bei den Australian Open sowie bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami und Monte Carlo scheiterte er im Halbfinale an Sinner.Alcaraz fehlt bei French Open„Ich dachte, auf Sand ist Sascha Zverev ebenbürtig, aber momentan sieht es nicht so aus. Irgendwas passiert bei Sascha, dass er nicht an seine Qualität, an seine Leistungsgrenze in einem Halbfinale oder in einem Finale rankommt“, sagte Becker, fand aber auch lobende Worte: „Ich finde, Sascha spielt sein konstantestes Jahr.“Abonnieren Sie den Podcast WELTMeister bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-Feed.Lesen Sie auchNach Beckers Meinung wird Zverev auch beim zweiten Grand-Slam-Turnier in Paris wieder um den Titel mitspielen. Vor allem, weil in Carlos Alcaraz ein Topfavorit verletzungsbedingt fehlt. „Die Karten für Roland Garros sind komplett neu gemischt. Plötzlich haben mehr Spieler eine realistische Chance, zumindest ins Finale zu kommen oder auch zu gewinnen. Und dazu gehört für mich auch Zverev“, sagte Becker. Die French Open starten Ende Mai. In dieser Woche tritt Zverev beim Masters-Turnier in Rom an. In der zweiten Runde könnte es zum deutschen Duell mit Daniel Altmaier kommen.lwö/dpa
Boris Becker kritisiert Alexander Zverev – „Ich dachte, auf Sand ist Sascha ebenbürtig“ - WELT
Boris Becker hat die Tennis-Elite für ihren Umgang mit Jannik Sinner kritisiert. Bis auf Carlos Alcaraz seien die Topspieler in Matches gegen die Nummer eins geradezu verängstigt. Bei Alexander Zverev vermutet die Tennislegende ein mentales Problem.









