PfadnavigationHomeSportFormel 1Fia-EntscheidungUnwetter befürchtet – Startzeit von Rennen in Miami verändertVeröffentlicht am 03.05.2026Lesedauer: 4 MinutenBeim Rennen in Miami startet das Mercedes-Team von der Pole-Position. Kimi Antonelli kann Geschichte schreibenQuelle: Marta Lavandier/AP/dpaDie Formel 1 gastiert in Miami, doch beim Rennen droht wie im vergangenen Jahr Wetterchaos. Die Organisatoren haben deswegen den Start auf einen früheren Zeitpunkt verlegt. Sollte auch da das Wetter nicht mitspielen, greift ein Notfallplan.Das Rennen von Miami wird wegen eines befürchteten Unwetters der Formel 1 vorgezogen und beginnt an diesem Sonntag schon um 19.00 Uhr MESZ. Ursprünglich hätte der vierte Grand Prix des Jahres um 22.00 Uhr MESZ starten sollen. Da aber möglicherweise auch Blitzeinschläge drohen, entschieden sich die Regelhüter der Motorsport-Königsklasse für einen früheren Beginn des Rennens in Florida. Die Diskussion über das Thema dauerte nicht einmal eine Stunde.Das liegt nicht zuletzt an lokalen Vorschriften zu Gewitter und Blitz. Sollte es innerhalb eines überschaubaren Umkreises um die Rennstrecke herum blitzen, müsste das Event unterbrochen werden, die Anwesenden müssten Schutz suchen. Das wollen die Veranstalter vermeiden. Denn auch die Zuschauer müssten in dem Fall von den Tribünen runter, in den Bauch des Hard Rock Stadiums, um das die Strecke führt. Schon am Donnerstag waren überall auf dem Gelände Schilder angebracht, die Fluchtwege ausweisen. Lesen Sie auchIm vergangenen Jahr zwangen drohende Unwetter die Regelbehörde dazu, mehr als zwei Stunden vor dem Rennstart ein Protokoll herauszugeben, sollte die Strecke wegen Blitzeinschlags evakuiert werden müssen. Die Wetterprognose trat am Ende aber nicht ein. Oscar Piastri im McLaren gewann dann das Rennen. Antonelli auf den Spuren von Michael Schumacher und Ayrton Senna Der Motorsport-Weltverband Fia sieht sich auf die Auswirkungen des Klimas vorbereitet. Man beobachte die Wetterlage sehr genau, erklärte ein Sprecher zu Beginn des Wochenendes. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres gebe es ohnehin einen Notfallplan, den man bei Bedarf aktivieren könne.In Miami kann Kimi Antonelli nun in einer Kategorie in einem Atemzug mit den Formel-1-Legenden Michael Schumacher und Ayrton Senna genannt werden. Der Teenager von Mercedes sicherte sich mit Startplatz eins in Miami die ersten drei Pole-Position seiner Karriere an direkt aufeinanderfolgenden Grand-Prix-Wochenenden. Senna (65 Poles) gelang dieses Kunststück 1985, Schumacher (68) 1994. „Es fühlt sich auf jeden Fall gut an“, sagte WM-Spitzenreiter Antonelli über seine Pole-Serie.Lesen Sie auchDer 19-jährige Italiener hat für das Rennen in Florida ein großes Ziel: gut starten. Es zieht sich durch seine noch sehr junge Formel-1-Karriere, dass er immer wieder auf den ersten Metern patzt. So geschehen im Sprint, als Antonelli rasch vom zweiten auf den fünften Platz zurückfiel. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sprach anschließend allerdings von einem Fehler des Rennstalls, der die Kupplung richtig kalibrieren müsse.„Hoffentlich klappt es auf magische Weise. Es wäre schön, wenn wir keine Positionen verlieren würden, aber wir werden unser Bestes geben“, sagte Antonelli, dessen Rennstall aber kein einfaches Wochenende erlebt. Während die Konkurrenz große Upgrade-Pakete in die USA gebracht hat, plant Mercedes erst in drei Wochen in Kanada mit erheblichen Verbesserungen am Auto.Wolff fand die Pole seines jungen Stars beeindruckend. „Die erste Runde war wirklich etwas Besonderes. Er lag drei oder mehr Zehntel vor dem Nächstplatzierten“, erzählte Wolff. „Spektakulär. Damit sicherte er sich die Pole.“ Dann sei es „typisch Kimi“ gewesen, als er auf seiner nächsten schnellen Runde zu viel wollte und sie vermasselte.Max Verstappen gelang in Miami zwar nicht der große Wurf mit Pole, doch mit Startplatz zwei legte er sein bestes Qualifikationsergebnis in diesem Jahr hin. Für Red Bull und den viermaligen Weltmeister geht es nach einem deprimierenden Saisonstart offenbar jetzt erst so richtig los.„Sicherlich war das Auto in den vergangenen Rennen nicht besonders gut, aber auch ich habe mich mit der Abstimmung des Autos nie wohlgefühlt. In den vergangenen Wochen hat das Team alles gegeben, um Upgrades am Auto vorzunehmen und dafür zu sorgen, dass ich mich in vielen Bereichen besser fühle“, berichtete Verstappen.All das zahle sich nun wirklich aus. „Ich habe das Auto wieder besser im Griff und kann dadurch etwas mehr Gas geben. Die Upgrades funktionieren also.“ Verstappen sieht nach eigener Aussage endlich „Licht am Ende des Tunnels“.pk/dpa
Formel 1: Unwetter befürchtet – Startzeit von Rennen in Miami verändert - WELT
Die Formel 1 gastiert in Miami, doch beim Rennen droht wie im vergangenen Jahr Wetterchaos. Die Organisatoren haben deswegen den Start auf einen früheren Zeitpunkt verlegt. Sollte auch da das Wetter nicht mitspielen, greift ein Notfallplan.












