PfadnavigationHomeWirtschaftHandelskonfliktDrohender Zollstreit mit den USA – Ifo-Präsident sieht Rezessionsgefahr für 2026Veröffentlicht am 03.05.2026Die US-Regierung will Zölle auf EU-Autos auf 25 Prozent erhöhen. Philipp Vetter, aus der WELT-Wirtschaftsredaktion, analysiert die neue Ankündigung: „Trump hat natürlich innenpolitischen Druck. Gleichzeitig funktioniert das mit dem Iran-Krieg eben ersichtlich nicht“, sagt Vetter.Angesichts drohender US-Zölle auf EU-Autos warnt Clemens Fuest vom ifo Institut vor schweren Folgen für die deutsche Wirtschaft. Ein eskalierender Handelskonflikt mit den USA könnte laut ihm bereits 2026 eine Rezession auslösen.Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, warnt angesichts drohender neuer US-Zölle vor erheblichen Risiken für die deutsche Wirtschaft. Der Ökonom befürchtet ernsthafte Folgen, sollte die EU ihrerseits Zölle auf US-Produkte erheben. Fuest sagte der „Bild“-Zeitung: „Falls daraus ein neuer Handelskrieg wird, droht Deutschland 2026 eine Rezession.“US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der Europäischen Union von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die neuen Sätze sollen bereits ab kommender Woche gelten. Fuest betonte, dass die geplanten Zollerhöhungen die deutsche Autoindustrie in einer ohnehin schwierigen Lage träfen.Lesen Sie auchJens Südekum, Berater im Bundesfinanzministerium, riet laut Bericht dazu, abzuwarten. Zunächst solle geprüft werden, ob die angekündigten US-Zölle tatsächlich erhoben würden. Für diesen Fall sprach er sich für „angemessene Gegenmaßnahmen“ der EU aus.dpa