PfadnavigationHomeWirtschaftAb 1. Mai720-Millionen-Markt – EU und Mercosur bilden eine der größten Freihandelszonen der WeltVeröffentlicht am 01.05.2026Die neue Freihandelszone zwischen EU und Mercosur-Staaten soll den Handel deutlich ankurbelnQuelle: Philipp von Ditfurth/dpaSeit dem 1. Mai gilt die neue Freihandelszone zwischen Europa und Südamerika. Unternehmen hoffen auf sinkende Zölle und bessere Marktchancen in wichtigen Branchen.Die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay bilden seit diesem Freitag eine riesige neue Freihandelszone. Um Mitternacht trat ein dafür ausgehandeltes Abkommen vorläufig in Kraft, das nach Angaben der EU-Kommission einen Markt mit etwa 720 Millionen Menschen schafft. Es soll durch den schrittweisen Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln. In Deutschland werden langfristig etwa große Chancen für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen.Lesen Sie auch„Mit dem Start des EU-Mercosur-Abkommens zum 1. Mai gewinnt der Handel mit Südamerika für deutsche Unternehmen erheblich an Bedeutung - obwohl er bislang nur rund ein Prozent des gesamten deutschen Außenhandels ausmacht“, kommentierte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) zum Start der Freihandelszone. Eine Umfrage zeige, dass 44 Prozent aller international tätigen Unternehmen durch das Abkommen spürbare Auswirkungen erwarteten. „Das ist ein starkes Signal“, sagte Außenwirtschaftschef Volker Treier.dpa
Ab 1. Mai: 720-Millionen-Markt – EU und Mercosur bilden eine der größten Freihandelszonen der Welt - WELT
Seit dem 1. Mai gilt die neue Freihandelszone zwischen Europa und Südamerika. Unternehmen hoffen auf sinkende Zölle und bessere Marktchancen in wichtigen Branchen.









