PfadnavigationHomeSportFußballHinspiel in Madrid„Diebstahl“ – Arsenal schießt gegen den SchiedsrichterVeröffentlicht am 30.04.2026Lesedauer: 2 MinutenDer FC Arsenal hat sich auch ohne den verletzten Kai Havertz eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Finale der Champions League verschafft. Im Stimmungstempel von Atlético Madrid retteten Londoner ein 1:1 gegen die Mannschaft von Diego Simeone.Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League verpasst der FC Arsenal den Sieg bei Atlético Madrid. Gäste-Trainer Arteta gibt dem Schiedsrichter die Schuld, TV-Experte Gerrard spricht auch über den Einfluss von Atléticos Trainer Simeone.Mikel Arteta war über den Videobeweis im Halbfinale der Champions League bei Atlético Madrid schwer verärgert. „Was ich nicht verstehe und worüber ich mich sehr aufrege und wütend bin – wie zum Teufel der Elfmeter gegen Eze zurückgenommen werden konnte“, kritisierte der Trainer des FC Arsenal nach dem 1:1 in Madrid im Interview bei DAZN. Es verändere den Verlauf der Halbfinal-Begegnung völlig. In der 78. Minute des Hinspiels am vergangenen Mittwochabend hatte Schiedsrichter Danny Makkelie aus den Niederlanden zunächst auf Elfmeter für Arsenal entschieden. Atlético-Verteidiger David Hancko hatte Eberechi Eze am Fuß getroffen. Der Schiedsrichter nahm nach Ansicht der Videobilder die Entscheidung aber zurück. Arteta sieht einen klaren Elfmeter„Es ist ein klarer Elfmeter“, sagte Arteta. Er verstehe nicht, wie man zum VAR gehe und sich die Bilder „13 Mal“ anschaue, monierte der Trainer. „Das ist kein klarer Fehler. Das sind nicht die Regeln, und wir sind hier um die Regeln einzuhalten. Vor allem, wenn sich die Begegnung wegen einer solchen Entscheidung dramatisch ändert.“Der zurückgenommene Elfmeter ist in England nun das bestimmende Thema. Die Presse sprach von einem „Diebstahl“. Steven Gerrard, Legende des FC Liverpool kritisierte bei TNT Sports, Schiedsrichter müssten „den Mut haben, zu ihrer Entscheidung zu stehen.“ Lesen Sie auchAuch er sah keinen klaren Fehler, der einen VAR-Eingriff rechtfertige. „Aber Diego Simeones Verhalten bringt den Schiedsrichter dazu, an seiner Entscheidung zu zweifeln.“ Der Trainer von Atlético hatte während der Überprüfung wild gestikuliert und auf das Schiedsrichtergespann eingeredet.Trotz des Aufregers lebt für Arsenal der Traum vom ersten Champions-League-Finale seit 20 Jahren. „Wir sind in einer unglaublichen Position. Wir spielen vor unseren Leuten. Es liegt in unserer Hand“, sagte Arteta, der dann eventuell wieder auf den verletzten Nationalspieler Kai Havertz setzen kann.Lesen Sie auchFür das 1:1 hatten schon vor dieser Szene zwei Elfmeter gesorgt. Auf Seiten der Londoner traf Viktor Gyökeres in der 44. Minute. Für die Madrilenen erzielte der überragende argentinische Fußball-Weltmeister Julián Álvarez den Ausgleich (56.). Die Entscheidung über den Finaleinzug fällt im Rückspiel am kommenden Dienstag (21 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) in London. Der Sieger trifft auf den Gewinner des Duells zwischen dem FC Bayern und Paris St. German.jwo