PfadnavigationHomePanoramaWegen ErkrankungGeplanter Auftritt verschoben – Gottschalk pausiert weiterVeröffentlicht am 29.04.2026Lesedauer: 2 MinutenThomas GottschalkQuelle: Julia Feldhagen/RTL/dpaThomas Gottschalk verzichtet vorerst auf öffentliche Auftritte. Eine geplante Moderation im Mai wurde nun ebenfalls verschoben – aus gesundheitlichen Gründen. Der Showmaster selbst nennt nun einen Zeitpunkt, vor dem er nicht mehr auf die Bühne will.TV-Legende Thomas Gottschalk kehrt vorerst nicht auf die Bühne zurück. Die für den 9. Mai geplante Verleihung des „Goldenen Ochsensepp“ an Österreichs früheren Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Gottschalk hätte moderieren sollen, ist auf den 5. September verschoben worden. Das teilte der Veranstalter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Grund sei die Erkrankung des Showmasters.Dem „Spiegel“ schrieb Gottschalk hierzu: „Ich werde mich vor dem Herbst nicht öffentlich auf die Bühne stellen, weder für Kurz noch für jemanden anderen! Danach schauen wir mal, was die Gesundheit macht.“Lesen Sie auchGottschalk, der am 18. Mai 76 Jahre alt wird, hat Ende November bekannt gegeben, an Krebs erkrankt zu sein. Im Dezember verabschiedete er sich von der RTL-Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ und zugleich von der TV-Bühne.Wie Hapag Lloyd Cruises ebenfalls am Mittwoch mitteilte, will Fernsehmoderator Johannes B. Kerner seinen TV-Kollegen Gottschalk im November an Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu seinem Talk „Welcome2Kerner“ empfangen.Angiosarkome bei GottschalkBei Gottschalk wurde ein seltener Subtyp des Angiosarkoms diagnostiziert, das sogenannte epitheloiden Angiosarkom. Angiosarkome können überall im Körper auftreten. Die Krebsart hat ihren Ursprung in den Zellen der Blut- und Lymphgefäße (den sogenannten Endothelzellen) und tritt am häufigsten in der Haut und im Weichgewebe auf, wie es auf der Internetseite der Deutschen Sarkomstiftung heißt. In extrem seltenen Fällen kann sie jedoch innere Organe wie die Blase befallen.Lesen Sie auchDie epitheloide Variante tritt überwiegend bei Männern auf. Je nachdem, wo der Krebs wächst, können die Beschwerden variieren – bei einem Befall der Blase gilt etwa Blut im Urin als ein typisches Symptom. Angiosarkome sind selten: Sie machen laut „Gelbe Liste“ etwa ein bis zwei Prozent der Weichteilsarkome aus, die wiederum ein Prozent aller Krebsneuerkrankungen umfassen. Der epitheloide Subtyp, an dem Gottschalk erkrankt ist, kommt noch seltener vor – zu einem Befall der Blase kommt es nur in Einzelfällen.Angiosarkome machen oft lange Zeit keine Beschwerden und werden daher vielfach erst spät erkannt – was mit ein Grund für die schlechte Prognose bei dieser Krebsart ist.dpa/nw