PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsFlotter Flachbau für FamilienFahrbericht: Alpine A390 GTVeröffentlicht am 29.04.2026Lesedauer: 5 MinutenAls "Sport Fastback Limousine“ bezeichnet Alpine sein neuestes Modell A390Quelle: AlpineLuxus-Stromer statt Leichtbau: Der A390 deutet Alpines ikonenhaftes Erbe nur noch an. Stattdessen punktet er mit potentem E-Antrieb, Allrad und ordentlichen Alltagsqualitäten.SP-X/Dortmund. Die Modellgeschichte der Marke Alpine ist von einer überschaubaren Zahl leichter und ultraflacher Flitzer geprägt. Nun versucht der Renault-Ableger, dieses Erbe auf ein deutlich massigeres Format zu übertragen. A390 heißt der sehens- und fahrenswerte Stromer, der klassische Alpine-Tugenden nur in Teilen transportiert. Faszination, ein exquisites Fahrerlebnis und moderne Ladetechnik bietet er dennoch – zu einem allerdings selbstbewussten Preis.

Die A390 prägt eine wagenburgartige Aura, die zugleich mit einer coupéhaften Betonung der Dachlinie auch Alpine-Gene versprüht. SUV, Coupé oder ein Crossover? Die Wortschöpfung des Herstellers will von diesen Labeln nicht wissen und spricht vielmehr von einer „Sport Fastback Limousine“. In den kraftvoll ausgestellten Schultern, der tief heruntergezogenen Front und dem sanft abfallenden Heck lassen sich durchaus Reminiszenzen an frühere Modelle erkennen. Auch die markentypische Lichtsignatur zitiert mit ihren vier Elementen entfernt die „Vier-Augen“-Optik der Alpine A110. Scharfkantige Charakterlinien und die ausdrucksstarke LED-Lichttechnik lassen die A390 zugleich selbstbewusst und modern erscheinen.