Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste. Schließen Sie Untermenüs mit der Escape-Taste.

In Berlin haben Zehntausende Menschen keine eigene Wohnung. Ihre Unterbringung in Unterkünften ist bislang kompliziert. Nun soll die Suche nach Plätzen digital und zentral gesteuert werden.

Die Suche nach Unterkünften für wohnungslose Menschen in Berlin soll fortan deutlich schneller und unkomplizierter funktionieren. Zentral zuständig dafür ist fortan das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten, das inzwischen Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung heißt.

Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) und der Präsident des Landesamtes, Steffen Weickert, enthüllten am Nachmittag das neue Amtsschild am Behördensitz in der Darwinstraße, wie die Senatsverwaltung mitteilte. Die neuen Regelungen sind seit Mitte April in Kraft. Festgehalten sind sie im sogenannten Gesetz zur gesamtstädtischen Steuerung der Unterbringung.

Zentrales Element des Gesetzes ist eine digitale Datenbank, in der sämtliche Unterkünfte der Hauptstadt mit ihren jeweiligen Zuschnitten, Verfügbarkeiten und Vertragsdaten hinterlegt werden sollen. Bisher nahmen die zuständigen Behördenmitarbeiter in den Bezirken bei der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten den Telefonhörer in die Hand. Sie telefonierten so lange eine Liste von Wohnheimen ab, bis die gewünschte Anzahl an freien Plätzen gefunden war.