PfadnavigationHomePolitikDeutschlandDetails des CDU-PlansLinnemann will bis zu 83 Krankenkassen abschaffen – Liste zeigt, welche Kassen überleben könntenVeröffentlicht am 29.04.2026Lesedauer: 2 MinutenCDU-Generalsekretär Carsten LinnemannQuelle: AFP/THOMAS KIENZLERadikaler Umbau im Gesundheitssystem: Carsten Linnemann fordert, die Zahl der Krankenkassen von 93 auf zehn bis 20 zu reduzieren. Der CDU-Generalsekretär will damit Verwaltungskosten senken.CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann möchte die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen deutlich verringern. Gegen der „Bild“-Zeitung nennt der Politiker nun Details seines Vorschlags. Demnach soll bis zum Jahr 2032 die Zahl der Kassen von 93 auf zehn bis 20 sinken, um die Kosten des Gesundheitssystems zu senken. Laut Linnemanns Vorschlag sollen Krankenkassen künftig mindestens eine Million Versicherte haben. Zum jetzigen Zeitpunkt erfüllen diese Anforderung nur 17 von 93 Kassen. Die restlichen kleinen Kassen, so Linnemann, sollen sich zukünftig zusammenschließen. „Damit das System gerecht ist, müssen sich alle beteiligen – auch die gesetzlichen Krankenkassen“, sagte Linnemann gegenüber „Bild“. Er betonte: „Weniger Krankenkassen bedeuten: effizienterer Wettbewerb, schlanke Verwaltung und weniger Kosten.“ Lesen Sie auchNach „Bild“-Informationen geben die 93 Krankenkassen 13 Milliarden Euro im Jahr für die eigene Verwaltung aus. Ein Zusammenschluss könnte diese Kosten senken. Zu den Krankenkassen mit jeweils mehr als einer Million Versicherten gehören: Techniker KrankenkasseBarmerDAK GesundheitAOK Baden-WürttembergAOK BayernAOK PlusAOK NiedersachsenAOK Rheinland/HamburgAOK NordwestIKK ClassicAOK HessenAOK NordostKKH Kaufmännische KrankenkasseAOK Rheinland-Pfalz/SaarlandKnappschaftSBKkhh KrankenkasseDie zehn größten Krankenkassen mit weniger als einer Million Versicherten sind: BKK firmusAOK Sachsen-AnhaltMobil KrankenkasseAudi BKKViactiv KrankenkasseIKK SüdwestHEKPronova BKKBahn-BKKmkk – meine KrankenkasseKabinett befasst sich heute mit Warkens Reform Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte zuletzt an einer Gesundheitsreform gearbeitet. Der Gesetzentwurf, an dem noch an kleineren Punkten gearbeitet werden sollte, soll an diesem Mittwoch vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. Auch Warkens Vorschlag sieht Einsparungen bei den Krankenkassen selbst vor: So sollen unter anderem deren Verwaltungsausgaben begrenzt und Werbekosten halbiert werden.Lesen Sie auchWarken äußerte sich überzeugt, dass mit ihrer geplanten Reform die Beiträge zu den gesetzlichen Krankenkassen stabil gehalten werden. „Wir werden mit diesem Vorschlag die Lücke schließen“, sagte Warken am Mittwoch im Deutschlandfunk. Das jährliche Defizit der Kassen beträgt 15,3 Milliarden Euro. In dem von Warken zunächst vorgelegten Gesetzentwurf waren Einsparungen von 19,6 Milliarden Euro vorgesehen, nach Verhandlungen in der schwarz-roten Bundesregierung reduzierte sich das Paket auf 16,3 Milliarden Euro.jho mit epd
Details des CDU-Plans: Linnemann will bis zu 83 Krankenkassen abschaffen – Liste zeigt, welche Kassen überleben könnten - WELT
Radikaler Umbau im Gesundheitssystem: Carsten Linnemann fordert, die Zahl der Krankenkassen von 93 auf zehn bis 20 zu reduzieren. Der CDU-Generalsekretär will damit Verwaltungskosten senken.







