PfadnavigationHomePolitikAuslandKaroline LeavittNICE statt ICE – US-Einwanderungsbehörde soll umbenannt werdenVeröffentlicht am 27.04.2026Lesedauer: 2 MinutenRegierungssprecherin Karoline Leavitt beim White House Correspondents‘ DinnerQuelle: REUTERS/Elizabeth FrantzIn den vergangenen Monaten hat die US-Einwanderungsbehörde ICE vorwiegend für negative Schlagzeilen gesorgt. Nun unterstützt US-Präsident Trump laut Aussage seiner Regierungssprecherin Leavitt ein Rebranding. Aus ICE solle NICE werden.US-Präsident Donald Trump unterstützt laut seiner Regierungssprecherin Karoline Leavitt die Idee, die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE in NICE umzubenennen. Das schrieb sie auf der Plattform X. Zuvor hatte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social einen Beitrag geteilt, in dem die Influencerin Alyssa Marie vorschlug, dem Namen der Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) („Eis“) den Zusatz „National“ hinzuzufügen. Damit würde die Abkürzung NICE („nett, schön“) entstehen. Medien müssten dann von „NICE-Agenten“ statt „ICE-Agenten“ schreiben.„Tolle Idee!!! Macht es. Präsident DJT“, schrieb Trump dazu auf seiner Plattform „Truth Social“.Unklar ist, wie realistisch eine Änderung des Behördennamens ist. Diese untersteht dem Heimatschutzministerium. Der US-Webseite „The Hill“ zufolge erfordert die Umbenennung einer Bundesbehörde in der Regel einen Beschluss des Kongresses in Form eines Gesetzes. Nur auf diesem Weg könne die gesetzliche Grundlage, auf der die Behörde gegründet wurde, und damit ihr Name geändert werden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International äußerte sich kritisch auf X. „ICE oder NICE, die gesetzlosen Handlungen dieser Behörde sind alles andere als das“, heißt es dort. „Es ist nie NICE, Menschenrechte zu verletzen.“ Der Social-Media-Influencer Harry Sisson, den Trump im vergangenen Herbst in einem KI-Video mit Fäkalien überschüttet hatte, schloss sich der Kritik an. „Das ist, worauf sich der Präsident konzentriert. Sehr seltsame Sache“, schrieb er.Lesen Sie auchBeamte von ICE waren in den vergangenen Monaten wegen tödlicher Schüsse auf zwei US-Amerikaner und des rigorosen Vorgehens gegen Migranten in die Negativschlagzeilen gerutscht. Vor allem in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota eskalierte die Situation. Der für die Einsätze zuständige Hardliner Gregory Bovino musste daraufhin gehen. Sein Nachfolger, der Grenzschutz-Kommandeur Tom Homan, setzte den Razzien in Minnesota ein Ende und sorgte so für eine Entspannung der Lage.doli mit dpa
NICE statt ICE: Umstrittene US-Einwanderungsbehörde soll umbenannt werden - WELT
In den vergangenen Monaten hat die US-Einwanderungsbehörde ICE vorwiegend für negative Schlagzeilen gesorgt. Nun unterstützt US-Präsident Trump laut Aussage seiner Regierungssprecherin Leavitt ein Rebranding. Aus ICE solle NICE werden.







