PfadnavigationHomeSportFußballFC BayernRummenigge reist nicht nach Paris und wird in der Personalie Olise sehr deutlichVeröffentlicht am 29.04.2026Lesedauer: 2 MinutenKane (l.) soll verlängern, Olise bleibenQuelle: AFP/THOMAS KIENZLEVor dem großen Halbfinale in der Champions League gegen PSG spricht Karl-Heinz Rummenigge über die wichtigsten Personalien beim FC Bayern. Er selbst wird das Hinspiel nicht in Paris, sondern daheim vor dem Fernseher verfolgen.Karl-Heinz Rummenigge hat konkrete Vertragsgespräche des FC Bayern München mit Torjäger Harry Kane nach dem Saisonende angekündigt. Und dann gibt es für den Deutschen Meister nur eine Stoßrichtung: „Mit dem klaren Ziel, seinen Vertrag zu verlängern“, sagte Rummenigge im Interview mit dem Internetportal „t-online“. Kane war im Sommer 2023 für die Münchner Rekordablöse von 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichtet worden. In 141 Spielen für den FC Bayern hat der Kapitän der englischen Nationalmannschaft 138 Tore erzielt. „Harry Kane zu Bayern München zu holen, war ein wichtiger Coup in der Geschichte des Klubs“, sagte der langjährige Vorstandsvorsitzende Rummenigge (70), der dem Aufsichtsrat des FC Bayern angehört, vor den Halbfinalspielen in der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain.Rummenigge und Uli Hoeneß werden am Dienstag dem Hinspiel in Paris fernbleiben. Sie sind aus Aberglauben nicht vor Ort. Zuletzt lief es für Bayern meistens besser, wenn die beiden Aufsichtsräte – die bei Auswärtsreisen ohnehin nur noch sehr gezielt dabei sind – auch die absoluten Topspiele von zu Hause aus verfolgten. Daher bleiben sie dabei.Das „ungeschriebene Gesetz“ bei Olise Wichtig ist für die Münchner neben Kane auch Michael Olise. Rummenigge erklärte den 24 Jahre alten französischen Nationalspieler für unverkäuflich. Man habe bei den Bayern mal entschieden, dass „wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden. Und dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde“.Lesen Sie auchRummenigge äußert in dem Interview zudem höchste Wertschätzung für den aktuellen Vorstandschef Jan-Christian Dreesen (58), der im Mai 2023 Oliver Kahn nachfolgte. „Im Nachhinein muss man sagen, man hätte ihn von Anfang an als meinen Nachfolger installieren sollen“, sagte Rummenigge. Über viele Jahre hatte er mit Finanzfachmann Dreesen im Vorstand zusammengearbeitet. Lesen Sie auchDreesens Vertrag läuft in einem Jahr aus, die Zeichen stehen aber längst auf Verlängerung. „Der Verein darf sich jetzt wieder glücklich schätzen. Jan hat in den letzten zwei Jahren auch extrem an den Finanzen gearbeitet, denn wir waren bei der Payroll auf dem völlig falschen Weg – und sind jetzt wieder auf dem richtigen. Dazu ist in den Verein auch dank ihm wieder Ruhe eingekehrt.“SUF