PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Studie: Zugewanderte Fachkräfte meiden Ost-FlächenländerVeröffentlicht am 24.04.2026Lesedauer: 2 MinutenZugewanderte Fachkräfte zieht es einer Studie zufolge deutlich häufiger in Stadtstaaten und westdeutsche Bundesländer. (Symbolbild)Quelle: Patrick Pleul/dpaIn Berlin, Bremen und Hamburg stammt rund jede vierte Fachkraft aus dem Ausland. Ostdeutsche Länder bleiben bei der Anwerbung deutlich zurück – was bedeutet das für den Fachkräftemangel?Zugewanderte Fachkräfte meiden einer Studie zufolge die ostdeutschen Flächenländer. Stattdessen zieht es sie deutlich häufiger in Stadtstaaten und westdeutsche Bundesländer. Das geht aus einer Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, deren Kurzbericht der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über den die Zeitungen der Funke Mediengruppe zuerst berichtet hatten.Demnach war im Jahr 2024 in Berlin, Bremen und Hamburg rund jede vierte Fachkraft im Ausland geboren. In Hessen und Baden-Württemberg lag der Anteil bei mehr als einem Fünftel. In den ostdeutschen Bundesländern hingegen beträgt der Anteil laut Studie weniger als neun Prozent.
Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, verwies auf die Herausforderungen durch den demografischen Wandel. Ostdeutschland sei zur Bewältigung des Fachkräftemangels auf Zuwanderung angewiesen, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dafür brauche es eine Kultur der Offenheit vor Ort. Populistische Parteien, die Vorbehalte gegenüber Zugewanderten schürten, stellten dabei eine Gefahr dar.







