PfadnavigationHomeRegionalesNordrhein-WestfalenGroßbrand in Industriegebiet – Gebäude völlig zerstörtVeröffentlicht am 23.04.2026Lesedauer: 2 MinutenBei einem Großbrand in Grevenbroich wurde ein Mann leicht verletzt.Quelle: Jan Ohmen/dpaRauch über Grevenbroich: Die Feuerwehr ist mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Die Löscharbeiten werden erst in der Nacht beendet. Was zum Brand auf dem Schrotthof bekannt ist.Langwieriger und komplizierter Einsatz: Ein Brand auf dem Gelände eines Autoteilehandels mit Schrotthof hat eine große Rauchsäule über Grevenbroich aufsteigen lassen und einen Großalarm ausgelöst. Zunächst wurden Bewohner des Stadtgebiets Grevenbroich sowie von Teilen der Nachbarkommunen Jüchen und Rommerskirchen vor Rauchgasen gewarnt, wie die Feuerwehr mitteilte.Messungen hätten aber keine gesundheitsgefährdenden Konzentrationen von Schadstoffen in der Luft ergeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Diese war in dem Industriegebiet mit allen verfügbaren Kräften vor Ort.Ein Beschäftigter wurde leicht verletztEin Beschäftigter des Betriebes wurde den Angaben zufolge durch Rauchgase leicht verletzt, kam aber nicht ins Krankenhaus. In der brennenden Werkstatthalle, in der unter anderem Kunststoffe gelagert waren, explodierten dem Sprecher zufolge einige Druckgasflaschen. Weitere wurden gesichert und gekühlt.Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude des Betriebes oder auf Nachbargrundstücke wurde vermieden. Der Brand sei unter Kontrolle, sagte der Sprecher. Die Löscharbeiten liefen bis etwa 3.00 Uhr nachts. Es habe Schwierigkeiten gegeben, an den Brandherd in der Werkstatthalle zu gelangen, sie sei einsturzgefährdet. Auf den Schrottplatz habe der Brand aber nicht übergegriffen.Eine ehrenamtliche Brandwache sei noch für mögliche Nachlöscharbeiten für mehrere Stunden im Einsatz. Das Gebäude des Autoteilehandels sei komplett zerstört worden. Zur Höhe des Schadens wurden noch keine Angaben gemacht.Vor Ort waren rund 150 Einsatzkräfte. Der Einsatz sei einer der größten Einsätze der Feuerwehr Grevenbroich seit 2020 gewesen, sagte ein Sprecher.dpa-infocom GmbH