PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsAmerikanische E-Roller-PremiereFahrbericht: Zero LS1Veröffentlicht am 21.04.2026Lesedauer: 5 MinutenIn der Stadt sorgt die enorme, bestens kontrollierbare Sprintqualität für viel Spaß und ZeitgewinnQuelle: RKMZero Motorcycles aus den USA haben den europäischen Rollermarkt entdeckt. Mit dem speziell für Europa entwickelten Stadt-und-Umland-Scooter LS1 bedienen die amerikanischen Elektropioniere erstmals die elektrische Alltagsmobilität.SP-X/Büsdorf. Schon seit 2006 baut Zero Motorcycles aus Santa Cruz in Kalifornien immer weiter verfeinerte Elektromotorräder, mit Rollern hatten die Amerikaner bislang aber nichts am Hut. Jetzt bringt der etablierte Elektrohersteller mit dem LS1 erstmals einen Roller nach Europa, der speziell auf die hiesigen Verkehrsverhältnisse zugeschnitten ist. Der Stromer der Leichtkraftkategorie ist bis zu 103 km/h schnell, vermeidet viele Fehler der elektrischen Anfangszeit und ist mit 5.185 Euro durchaus attraktiv ausgepreist.
Nicht wenige Fachleute sehen den Durchbruch für eine zweirädrige Elektromobilität im urbanen Bereich und nicht in der Freizeitwelt der Motorräder, von daher hat der amerikanische Hersteller Zero Motorcycles sein Portfolio um einen waschechten Elektroroller für den Massenmarkt der Alltagsmobilität erweitert. Bei ihrem Erstling haben die Entwickler die grundlegende Kritik an üblichen Elektrorollern ernst genommen und ausgemerzt. Das beginnt mit der Einbaulage der Batterien, die nur wenig der rollertypischen Praktikabilität der mitgeführten elektrischen Energie opfert. Statt eines batteriegefüllten Staufachs gibt’s beim Zero echte Mitnahmekapazität unter der Sitzbank. Die Akkus sind nämlich im Trittbrett untergebracht, tragen dort aber nicht so dick auf, dass ein knapper Abstand zur Sitzfläche die Knie neben die Ohren brächte oder der Lenker beim Einschlagen die Knie touchieren würde.






