PfadnavigationHomeRegionalesSachsen-AnhaltWeihnachtsmarkt-Anschlag: Weitere Gutachten zu BetroffenenVeröffentlicht am 20.04.2026Lesedauer: 2 MinutenJustizbeamte führen den Angeklagten in den Gerichtssaal des temporären Gerichtsgebäudes vom Landgericht Magdeburg.Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpaDer Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt kostete sechs Menschen das Leben, mehr als 300 wurden verletzt. Mit der Hilfe von Gutachtern geht das Gericht den psychischen Folgen bei Betroffenen nach.Sie sahen das Auto über den Weihnachtsmarkt fahren, erlebten chaotische Szenen mit Schreien, sahen Verletzte und versuchten zu helfen: Im Prozess zum Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt lässt sich das Landgericht Magdeburg weitere psychiatrische Gutachten zu Betroffenen vortragen, die nicht direkt körperlich verletzt worden sind.Konkret sollen Sachverständige in den Einzelfällen einschätzen, ob das Erlebte auch zu körperlichen Folgen geführt hat. Dem Landgericht soll das bei der Bewertung helfen, ob die Fälle juristisch als Körperverletzung zu werten sind. Die Betroffenen hatten zumeist auch schon als Zeugen vor Gericht ausgesagt.Angst, Panikattacken, SchlafstörungenDie Gutachter stellten bei Betroffenen posttraumatische Belastungsstörungen fest, die sich auch körperlich bemerkbar machten, etwa mit Angst und Panikattacken, Herzrasen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen oder erhöhter Schreckhaftigkeit. Vielen Betroffenen machten Knall-, Auto- oder Sirenengeräusche zu schaffen. Nahezu alle versuchen inzwischen, Situationen mit großen Menschenmengen zu vermeiden.
Weihnachtsmarkt-Anschlag: Weitere Gutachten zu Betroffenen - WELT
Der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt kostete sechs Menschen das Leben, mehr als 300 wurden verletzt. Mit der Hilfe von Gutachtern geht das Gericht den psychischen Folgen bei Betroffenen nach.






