PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburgs Grüne erwägen DelegiertensystemVeröffentlicht am 18.04.2026Lesedauer: 2 MinutenHamburgs Grüne erwägen, Landesmitgliederversammlungen durch Delegiertenkonferenzen zu ersetzen.Quelle: Georg Wendt/dpaSeit vielen Jahren pflegen Hamburgs Grüne eine basisorientierte Mitbestimmung. Zu ihren Versammlungen kann jedes Parteimitglied kommen und mitmachen. Das könnte sich ändern.Hamburgs Grüne haben den Abschied von einer lange gepflegten Tradition der innerparteilichen Mitbestimmung eingeläutet. Eine Landesmitgliederversammlung (LMV) beschloss am Samstag, die eigene Existenz auf den Prüfstand zu stellen. So könnte das bisherige LMV-System, bei dem jedes Parteimitglied zu den Veranstaltungen kommen und mitmachen darf, durch Delegiertenkonferenzen ersetzt werden. Das heißt, dann wären bei den Zusammenkünften auf Landesebene nur noch etwa von Kreisverbänden entsandte Mitglieder teilnahme- und abstimmungsberechtigt.Das letzte Wort hat eine LandesmitgliederversammlungDie Landesmitgliederversammlung beauftragte den Landesvorstand mit großer Mehrheit, bis spätestens Frühjahr 2027 ein Delegiertensystem für den Landesverband zu prüfen. Bereits bis zur Sommerpause 2026 sollen erste Modelle entwickelt und mit der Basis auf mehreren Ebenen diskutiert werden. Am Ende soll dann eine Landesmitgliederversammlung abschließend entscheiden, ob sie sich selbst abschafft.Mit inzwischen fast 6.700 Mitgliedern allein auf Landesebene stehe die Partei vor der Herausforderung, «unsere basisdemokratischen