PfadnavigationHomeRegionalesHessenTote in Lederfabrik – Welche Hilfen es für Angehörige gibtVeröffentlicht am 18.04.2026Bei dem Arbeitsunfall im mittelhessischen Runkel sind drei Männer ums Leben gekommen. Für ihre Angehörigen kann es finanzielle Unterstützungen geben. Quelle: Sascha Ditscher/dpaNach dem Arbeitsunfall mit drei Toten in Mittelhessen stellt sich die Frage: Welche finanzielle Unterstützung erhalten Angehörige und Überlebende? Wer zahlt was?Nach dem Arbeitsunfall in einer kleinen Lederfabrik im mittelhessischen Runkel mit drei Toten und zwei Schwerverletzten rücken auch die Unterstützungen von Angehörigen und überlebenden Opfern in den Fokus. Berufsgenossenschaften sind hier meist für die Privatwirtschaft, Unfallkassen dagegen eher für den öffentlichen Dienst sowie für Schüler und Studenten zuständig. Welche Hilfen gibt es?Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) werden bei verletzten Opfern von Arbeits- und Schulunfällen die Kosten für Heilbehandlungen und Rehabilitation übernommen. Auch Umschulungen sowie notfalls die behindertengerechten Anpassungen von Wohnung, Auto oder Arbeitsplatz können finanziert werden. Angehörige von Todesopfern bei Arbeitsunfällen können eine Hinterbliebenenrente bekommen.Die DGUV teilt weiter mit: «Die Unfallversicherungsträger beraten und beaufsichtigen Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu sicheren