Der Impreza WRX war noch nie dezentQuelle: SubaruAchtung jetzt wird’s schmutzig im Nationalen Automuseum. Denn wo eben noch Formel1-Autos geparkt haben, posieren seit Ende März drei Dutzend Rallye-Legenden für eine neue Sonderausstellung. Einer macht auf dem Weg zum Podium nochmal einen Abstecher auf die Piste. SP-X/Dietzhölztal-Ewersbach. Eine Sonderausstellung im Nationalen Automuseum widmet sich seit ein paar Tagen Rallye-Autos. Ganz vorne dabei ein Subaru WRX. Bevor er für ein gutes Jahr seinen Platz auf dem Podium einnimmt, konnten wir ihn nochmal aufführen.
Der blaue Bolide ist nicht irgendein Subaru Impreza, der sich in ein Renndress gemogelt hat. Er trägt die Startnummer 1 zurecht. Schließlich hat Petter Solberg mit ihm 2004 die Akropolis-Rallye gewonnen, bevor ihn später auch Mikko Hirvonen gefahren hat. Seine Karriere ist lang und wechselhaft, aber seine Technik original. Denn der Dreckskerl ist kein Nachbau, sondern das originale Siegerfahrzeug, ein rares Werksauto in unveränderter Spezifikation.
Seine Geschichte allerdings beginnt weit weg von Podesten und Pokalen. Subaru war hierzulande lange eine Marke für Pragmatiker – für Förster, Landwirte, Jäger. Autos für Matsch, Schnee und den Alltag jenseits asphaltierter Straßen. Robust, zuverlässig, unauffällig. Und auch in den USA, dem größten Markt der Japaner, hatten die Autos nicht eben Charme und Esprit, waren vor allem für Studenten gemacht und für Outdoor-Enthusiasten, die damit vor dem Siegeszug des SUV gerne in die Nationalparks fuhren. Wenn es eine automobile Entsprechung zu Jack Wolfskin-Klamotten gab oder neuerdings zu Engelbert Strauß, dann waren es Impreza, Forester oder Outback.







