PfadnavigationHomePanoramaSkandal in SachsenTheater-Mitarbeiter sollen Neuntklässlern Pornos gezeigt habenVeröffentlicht am 14.04.2026Lesedauer: 2 MinutenQuelle: Marijan Murat/dpaBei einer Projektwoche an einer sächsischen Schule sollen Schülern einer neunten Klasse Pornoaufnahmen gezeigt worden sein. Nach Beschwerden von Eltern stoppte die Schulleitung das Projekt. Das Ministerium prüft die Vorwürfe.Das sächsische Kultusministerium prüft Vorwürfe von Eltern zur Verwendung von pornografischem Material im Rahmen einer Projektwoche an einer Oberschule. Wie das Ministerium der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, steht das Landesamt für Schule und Bildung aktuell mit der Schule im Landkreis Görlitz in Kontakt, um den Sachverhalt aufzuklären. Ein Sprecher der Schulaufsichtsbehörde sagte auf dpa-Anfrage, dass Schülern einer neunten Klasse der Schule pornografische Materialien präsentiert worden sein sollen. „Zwei Personen eines externen Theaterprojekts“ hätten die Bilder während einer Projektwoche im März mutmaßlich verwendet. Diese und weitere Vorwürfe würden nun zusammen mit der Schulleitung geprüft. Nach Beschwerden von Eltern hatte die Schule die Projektwoche demnach gestoppt. Zuvor hatte die „Junge Freiheit“ über den Vorfall berichtet. Laut Informationen der Wochenzeitung soll sich der Vorfall an der Oberschule Schleife ereignet haben. Demnach sollen „zwei non-binäre Mitarbeiter des Theaterprojekts ‚Mut!‘“ den Schülern Pornobilder gezeigt haben, auf denen etwa Männer beim Oralsex zu sehen gewesen sein sollen. Im Zuge einer Vorstellungsrunde seien die Schüler zudem dazu aufgefordert worden, sich mit ihren Pronomen anstelle ihrer Namen vorzustellen.Lesen Sie auchOb die Verantwortlichen mit ihrem Handeln gegen Regularien des sächsischen Schulgesetzes verstoßen haben, sei nun Gegenstand der Prüfung, teilte das Landesamt für Schule und Bildung weiter mit. Mit dem umgehenden Stopp des Projekts habe die Schulleitung zunächst gut reagiert. Der Schulleiter wollte sich auf dpa-Anfrage nicht äußern und verwies ans Kultusministerium. Dem Medienbericht zufolge haben mehrere Eltern Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verbreitung pornografischer Inhalte an Unter-18-Jährige gestellt.Lesen Sie auchDie AfD-Fraktion im sächsischen Landtag fordert zu dem Vorfall, bei dem laut Medienberichten auch AfD-kritische Flugblätter verteilt worden sein sollen, Auskunft von Kultusminister Conrad Clemens bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung am 22. April. „Welche Konsequenzen werden aus dem Vorfall gezogen? An wie vielen weiteren Schulen fanden in den letzten Jahren derartige Projekte statt?“, fragte Tobias Heller, der die Fraktion im Bildungsausschuss vertritt.Lesen Sie auchDas Kultusministerium müsse „so etwas künftig verhindern, indem es den Schulen in Sachsen verbietet, mit Organisationen, die auch die Transgender-Ideologie vertreten, gemeinsame Projekte zu veranstalten“, sagte AfD-Politiker Tino Chrupalla am Montag gegenüber der „Jungen Freiheit“. Nichtregierungsorganisationen sollten sich nicht in Lehranstalten aufhalten. „Grundsätzlich halte ich Nichtpädagogen in Schulen und Kitas für schwierig.“doli mit dpa