PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & Brandenburg73. Bundespresseball mit Steinmeier - aber ohne Kanzler MerzVeröffentlicht am 15.04.2026Lesedauer: 3 MinutenBeim 73. Bundespresseball am Freitagabend wird Bundespräsident Steinmeier zum Eröffnungstanz erwartet. (Archivbild)Quelle: Carsten Koall/dpaUnter dem Motto «Für die Demokratie. Pressefreiheit stärken» will der 73. Bundespresseball ein Zeichen setzen – mit der Rede einer US-Korrespondentin und prominenten Gästen.Mit bekannten Politikern, Journalisten, Wirtschaftsvertretern und mehr als 2000 weiteren Gästen beginnt am Freitagabend im Berliner Hotel Adlon der 73. Bundespresseball. Eröffnet wird der Ball wie in den vergangenen Jahren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender. Vermisst wird hingegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der bislang nicht zusagte - vor seiner Zeit als Bundeskanzler kam er immer gerne.Der Abend in dem Hotel am Brandenburger Tor steht unter dem Motto: «Für die Demokratie. Pressefreiheit stärken.» Angesichts der Wahlerfolge demokratiefeindlicher Kräfte sei dieses Thema aktueller denn je, teilte die Bundespressekonferenz, der Zusammenschluss der Hauptstadt-Journalisten, als Veranstalter mit. «Guter Journalismus kann sich nur in einer freiheitlichen Demokratie wirklich entfalten», betonte der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Mathis Feldhoff.Rede der Korrespondentin der «New York Times»Nicht zufällig spricht zum Beginn des Dinners die Korrespondentin der «New York Times» und Vorsitzende des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland, Melissa Eddy. Sie stehe auch stellvertretend für die amerikanischen Kollegen, deren Arbeit durch die US-Regierung unter Präsident Donald Trump immer mehr eingeschränkt werde, hieß es.Die Festrede zur offiziellen Eröffnung im Ballsaal hält die Schauspielerin Uschi Glas, die kürzlich ein Buch mit dem Titel «Du bist unwiderstehlich, Wahrheit» veröffentlichte.Bundespräsidenten-Gattin: wenig Frauen in Führungen von MedienIm Magazin zum Ball appellierte Bundespräsidenten-Gattin Büdenbender an die Medien, mehr für Gleichberechtigung und Vielfalt zu tun: «In den Führungsebenen vieler Medien, ob öffentlich-rechtlich oder privat, gibt es eine Unterrepräsentanz von Frauen. Die Branche ist auch nicht besonders divers, was Herkunft, auch soziale Herkunft, und Orientierung angeht.» Die Medien sollten breiter aufgestellt sein, «um die Vielfalt unserer Gesellschaft
73. Bundespresseball mit Steinmeier - aber ohne Kanzler Merz - WELT
Unter dem Motto «Für die Demokratie. Pressefreiheit stärken» will der 73. Bundespresseball ein Zeichen setzen – mit der Rede einer US-Korrespondentin und prominenten Gästen.






