PfadnavigationHomeRegionalesHamburgAmphibien im StraßenverkehrEimer statt Blaulicht – Hamburger retten Tausende Frösche, Kröten und Molche vorm AutotodVeröffentlicht am 14.04.2026Eine ehrenamtliche Helferin hält zwei Erdkröten auf der Hand Quelle: David Hammersen/dpaIn Hamburg haben Freiwillige des BUND mehr als 4400 Amphibien vor dem Überfahren gerettet und sicher über die Straße gebracht. Gute Nachrichten für die Natur: Bei der Aktion wurden deutlich mehr Gras- und Moorfrösche gezählt – ein Zeichen für erholte Populationen.In Hamburg sind in den vergangenen Wochen tausende Kröten, Frösche und Molche vor dem Tod auf der Straße gerettet worden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat allein an zwei Standorten mehr als 4.400 Amphibien sicher über die Straße gebracht, wie die Naturschutzorganisation mitteilte. Freiwillige trugen die Tiere in Wilhelmsburg und in Volksdorf in Eimern über die Straßen. Im Wilhelmsburger Inselpark seien innerhalb von sechs Wochen in den Morgen- und Abendstunden 1111 Tiere eingesammelt worden, darunter 846 Erdkröten, 187 Grasfrösche und 78 Teichmolche. In den Volksdorfer Teichwiesen seien etwa 3300 Tiere gerettet worden. Gute Nachrichten am Rande sind dem BUND zufolge: Es wurden mehr Grasfrösche und Moorfrösche eingesammelt. Das bedeute, dass sich die Populationen der Arten zuletzt spürbar erholen konnten. Hintergrund zur Krötenwanderung: Kröten, Frösche und Molche wandern im Frühjahr stets vom Land ins Wasser, um dort ihre Eier abzulegen. Die Larven entwickeln sich im Wasser und gehen danach als fertige Tiere zurück an Land. In Hamburg sammelt auch der Naturschutzbund (Nabu) an elf weiteren Stellen die wandernden Amphibien ein, damit sie nicht überfahren werden.dpa/jaw
Amphibien im Straßenverkehr: Eimer statt Blaulicht – Hamburger retten Tausende Frösche, Kröten und Molche vorm Autotod - WELT
In Hamburg haben Freiwillige des BUND mehr als 4400 Amphibien vor dem Überfahren gerettet und sicher über die Straße gebracht. Gute Nachrichten für die Natur: Bei der Aktion wurden deutlich mehr Gras- und Moorfrösche gezählt – ein Zeichen für erholte Populationen.







