PfadnavigationHomePanoramaSachsen-AnhaltOberleitung kracht auf ICE – Hunderte Reisende sitzen über Stunden festVeröffentlicht am 11.04.2026Lesedauer: 2 MinutenEin ICE auf der Strecke Leipzig–Berlin ist in Zahna zum Stillstand gekommen, nachdem eine Oberleitung auf den Zug gefallen warQuelle: picture alliance/dpa/Heiko RebschEine gerissene Oberleitung hat einen ICE auf der Strecke Berlin–München zum Stehen gebracht. Zwei Menschen werden verletzt. Der Zug mit hunderten Passagieren steckt über Stunden außerhalb eines Bahnhofs fest.Ein ICE ist auf der Strecke Berlin-München liegen geblieben. Nach Angaben der Bahn riss am Mittag eine Oberleitung bei Zahna in Sachsen-Anhalt. Der Zug war auf dem Weg von Berlin nach Halle außerhalb eines Bahnhofs im Ortsteil Bülzig zum Stehen gekommen. Nach Angaben mehrerer Medien fiel die Oberleitung direkt auf den ICE – eine Sprecherin der Bahn wollte diese Angaben zunächst nicht bestätigen. Auch die von mehreren Medien genannte Zahl von 600 Reisenden in dem Zug bestätigte die Sprecherin nicht. Lesen Sie auchZwei Fahrgäste wurden leicht verletzt, weil durch die gerissene Leitung an einer Stelle im Zug Scheiben zu Bruch gingen. Zudem seien zwei Menschen an Bord wegen „Panik und Kreislauf“ kollabiert, sagte ein Landkreissprecher. Sanitäter hätten noch am Nachmittag verletzte Personen im Zug versorgt. Nach Informationen der „Bild“ mussten die Reisenden über mehrere Stunden im Zug ausharren. „Wir sitzen seit 3,5 Stunden fest. Ohne Strom. Es ist heiß“, sagte eine Reisende der Zeitung. Mehrere Menschen seien bereits umgekippt. Die Oberleitung soll demnach kurz vor 12 Uhr auf den fahrenden Zug gestürzt sein. Seitdem habe es auch keinen Strom im Zug gegeben, die Klimaanlage sei ausgefallen. Auch die Toiletten hätten über Stunden nicht mehr benutzt werden können.ICE sollte abgeschleppt werden, fuhr dann doch Die betroffenen Fahrgäste sollten ursprünglich in Bussen weitertransportiert werden. Ein Ersatzzug könne wegen abgeschalteten Stroms nicht eingesetzt werden, hieß es. Lesen Sie auchEin Schleppzug der Deutschen Bahn war bereits eingetroffen und habe den Zug mit Druckluft aufgepumpt. Einem dpa-Reporter vor Ort zufolge konnte der ICE letztlich am Abend aber doch eigenständig zum Bahnhof Lutherstadt-Wittenberg fahren, wo die Fahrgäste umsteigen konnten. Der Landkreis-Sprecher bestätigte das Eintreffen des ICE. Eine vorsorglich aufgebaute Rettungsbasis im Bahnhof Lutherstadt-Wittenberg sei letztlich nicht zur Versorgung von Verletzten benötigt worden. Züge zwischen Berlin-Halle-Leipzig werden aktuell über Dessau und Wiesenburg umgeleitet. Dadurch kommt es laut Bahn zu Verspätungen von rund 40 Minuten. Der Halt Lutherstadt Wittenberg entfällt, Ersatzhalt ist Dessau.dpa/saha
Sachsen-Anhalt: Oberleitung kracht auf ICE – Hunderte Reisende sitzen über Stunden fest - WELT
Eine gerissene Oberleitung hat einen ICE auf der Strecke Berlin–München zum Stehen gebracht. Zwei Menschen werden verletzt. Der Zug mit hunderten Passagieren steckt über Stunden außerhalb eines Bahnhofs fest.






