PfadnavigationHomeRegionalesHamburgExplosion in WohnungFünfjähriger zündet illegalen Böller – mit dramatischen FolgenVeröffentlicht am 10.04.2026Lesedauer: 2 MinutenQuelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpaEin nicht zugelassener Böller hat in Bad Oldesloe einen schweren Unfall ausgelöst. In einem Mehrfamilienhaus zündete ein fünfjähriger Junge Pyrotechnik und erlitt Verletzungen an der Hand. Anwohner hatten einen lauten Knall gehört.Eine Explosion in einer Wohnung hat am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein) ausgelöst. Die Retter gingen zunächst von einer möglicherweise großen Anzahl an Verletzten aus. Mehrere Nachbarn aus dem Viertel Schanzenbarg hatten einen lauten Knall in dem Hochhaus gehört und den Notruf gewählt. Das Schadensbild das sich den Rettern zeigte, war dann nicht so groß wie befürchtet, aber dafür nicht weniger dramatisch. Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein fünfjähriger Junge in seinem Kinderzimmer einen nicht zugelassenen Böller gezündet und sich dabei selbst schwer verletzt.Lesen Sie auchDurch die Explosion des illegalen Feuerwerkskörpers erlitt das Kind schwere Verletzungen an der Hand. Lebensgefahr bestand nach ersten Mitteilungen der Polizei nicht. Der Junge wurde noch in der Wohnung medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.Wie der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag berichtet, rückte die Feuerwehr nach den Anrufen der Nachbarn mit dem Einsatzstichwort „Explosion im Gebäude“ aus. „Bei einem solchen Einsatzstichwort in einem Mehrfamilienhaus schrillen bei uns alle Alarmglocken“, sagte Kreisbrandmeister Olaf Klaus dem SHZ vor Ort.Unklar ist, wo der Böller herkamUnklar ist bislang, wie der nicht zugelassene Böller in den Besitz des Kindes gelangte. Zu den genauen Umständen des Geschehens machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden keine weiteren Personen verletzt. Ob und in welchem Umfang es zu Schäden in der Wohnung kam, ist derzeit ebenfalls nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.juve