Der RAV4 zählt zu den wichtigsten Toyota-Modellen überhaupt und ist ein weltweiter Erfolgsgarant. Jetzt steht der Sprung von der fünften zur sechsten Generation an. Erstes Testfahrt-Fazit: Der Dauerbrenner ist fast komplett neu – und doch irgendwie ganz der Alte.SP-X/Malaga. Wie beschreibt man die Bedeutung des RAV4 am besten? Ein paar wenige Daten und Fakten: Das SUV war 2025 das meistverkaufte Auto der Welt. Und es wurde seit 1994 mehr als 15 Millionen Mal verkauft, allein in Europa konnte Toyota rund 2,5 Millionen des zwischen Kompakt- und Mittelklasse angesiedelten Fahrzeugs absetzen. Doch die Konkurrenz schläft nicht, die Ansprüche gerade an die Antriebstechnik und ans Infotainment steigen immer weiter. Darum haben die Japaner bei RAV4 Nummer sechs ordentlich was draufgelegt. Außer bei den Dimensionen. Die sind nahezu unverändert. Auch, weil der RAV4 auf keiner neuen, sondern auf einer kräftig überarbeiteten Plattform steht und die Länge von mindestens 4,60 Metern, die Breite von 1,88 Metern und der Radstand von 2,69 Metern schlicht von Generation 5 übernommen wird.

Dass sich trotzdem viel getan hat, ist schon beim ersten Blick deutlich zu erkennen. Speziell an der Front. Dort zeigen die Formgestalter, wo der Hammer hängt. Und zwar in Form des dreidimensionalen, recht robust wirkenden „Hammerhead“-Designs. Dazu kommen eine kräftiger konturierte Motorhaube und neue LED-Leuchten. Auch hinten setzt Toyota auf schlanke LED´s und bei der Bereitung auf 18- oder 20-Zoll-Felgen. Für optische Frische sollen neue Lackierungen etwa in Avantgarde Bronze oder Ever Rest Green plus diverse Bi-Tone-Kombinationen sorgen. Insgesamt geht es außer bei der sportlich orientierten GR-Version in Emotional Red aber eher gedeckt als grellbunt zu – der typische RAV4-Kunde wird die optische Zurückhaltung zu schätzen wissen.